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Hilfe bei Depressionen in München

Depression – Der Weckruf der Seele für Wandlung, Tiefe und Sinn im Leben

Um wieder mehr in echten, lebendigen Kontakt mit sich selbst, Ihren inneren Kräften, Ihrem Leben und der Welt zu kommen, biete ich Ihnen meine Hilfe bei depressiven Verstimmungen sowie leichten Depressionen in München als Homöopath und Heilpraktiker für Klassische Homöopathie, Psychosomatik & Lebensberatung an.

Trübsinnig, niedergeschlagen, einsam und antriebslos. Desinteressiert, keine Lebensfreude mehr, gleichgültig und innerlich wie leer. Voller Schuldgefühle, entmutigt, sinnlos, hoffnungslos und verzweifelt. Will morgens nicht mehr aufstehen, der Körper ist schwer und schlaff, die Bewegungen verlangsamt, alles ist wie in Zeitlupe. Begleitet wird das Ganze von Erschöpfung, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder Libidoverlust…

Wer hat das in der einen oder anderen Form nicht schon einmal erlebt. Stimmungsschwankungen, Traurigkeit, Verzweiflung und andere unerfreulichen Gemütszustände sind natürlicher Bestandteil unseres Lebens. Wenn diese Befindlichkeiten jedoch immer öfter auftreten und/oder länger anhalten, sollte man aufhorchen und es als Hinweis deuten, dass im seelischen Leben etwas in Schieflage gerät. Was sich anfangs noch als leichtere depressive Verstimmung zeigt, kann sich im Extremfall bei Fortbestehen der auslösenden und verstärkenden Stressoren als Teufelskreis in eine schwere Depression mit hoher Suizidgefahr hinein entwickeln!

Das Foto zeigt am unteren Bildrand einen im Dunklen liegenden, bewaldeten Hügelsaum. darüber die untergehende gelbleuchtende Sonne im gold und orange gefärbten Abendhimmel. Das Bild trägt den Titel: Depression - Reise durch das Land der Schatten

Depression – Reise in das Land der Schatten

Doch sei gewiss: Jede untergehende Sonne geht auch wieder auf. Und alles hat seine Zeit!

Das Sinken, das Niedergehen, das Insichkehren, die Zweifel und das Verzweifeln, das Schwache, Dunkle, Schattige und Leere. Aber eben auch das Steigen, das Aufstehen, das vertrauensvolle Öffnen, das Starke, Klare und Eindeutige, das Helle, Lichte und Volle.

Leben besteht immer aus beiden Polaritäten. Die bewusste Ausrichtung ist das Entscheidende!

Dieter Wolf, Heilpraktiker in München

Wortherkunft

Das Wort Depression kommt ursprünglich aus dem Lateinischen „depressio“ und wurde später ins Französische übernommen. Es bedeutet soviel wie Senkung, Bodensenke / Mulde / Niederung / Land unter dem Meeresspiegel, Tief, Konjunkturtief / Wirtschaftskrise, Tiefdruckgebiet, Niederdrückung und Niedergeschlagenheit. (Quelle 10)

Was ist eine depressive Reaktion / Depression?

Depression ist eine reflexartige Flucht-Reaktion auf eine nicht aus eigener Kraft zu lösende Situation

Eine depressive Reaktion oder Depression ist eine Reaktion auf ein Erlebnis, welches der Betroffene als nicht aus eigener Kraft zu lösen (unbewusst) bewertet. Dies erzeugt den bekannten Mangel an Antrieb, die Niedergeschlagenheit, die Hilflosigkeit und Ohnmacht bis zur Resignation und Selbstaufgabe.

Depression ist eine Art Fluchtreflex / Totstellreflex / Lähmungsreflex mit dem Ziel: Schnell weg vom bedrohlichen Problem, was jedoch auf Dauer bekanntermaßen nicht funktioniert. Verdrängung und Unterdrückung von als bedrohlich Erlebtem kann zwar zum Überleben kurzfristig mal notwendig sein. Für das dauerhafte Weiterleben ist es jedoch sehr hinderlich und krankheitsfördernd.

Auslöser / „Ursachen“ von Depressionen

Da man aus schulmedizinischer beziehungsweise psychiatrischer Sicht bis heute nicht wirklich weiß, warum Depressionen entstehen, werden weiterhin die unterschiedlichsten Faktoren diskutiert. Wobei meine eigene Überzeugung ist, dass Depressionen weniger ein medizinisches Problem sind und daher auf dieser Ebene auch nicht im tieferen Sinne heilend abzuschwächen oder gar aufzulösen sind. Die Medizin bietet allerdings mehr oder weniger gut funktionierende chemische Mittel an, die den Gehirnstoffwechsel manipulieren und darüber die Symptome dämpfen und unterdrücken, was bei schweren Depressionen mitunter lebensrettend sein kann.

Das Schwarz-Weiß-Foto zeigt das nahezu schwarze Bild eines Menschen (Kopf, Schultern, hat eine Baseballkappe auf) von der Seite vor hellem Hintergrund

Einsam und verlassen oder einfach nur allein und nachdenklich? Die eigene, oft unbewusste Wertung entscheidet…

Basis der Depression ist die subjektive, reflexartige, unbewusste und angsterzeugende Wertung und Deutung des Erlebten aus Sicht des Betroffenen

Aus systemischer und ganzheitlicher Sicht kommen verschiedene und oft nicht bewusst nachvollziehbare Gründe ins Spiel, die zusammen und in der sich gegenseitig verstärkenden Kombination zum depressiven Geschehen führen.

Dabei ist nicht die objektive, sachlich-rationale, von neutralen Außenstehenden wahrgenommene Situation der Hauptfaktor für die depressive Reaktion. Der Hauptfaktor ist die individuelle, subjektive, innerlich stattfindende Wertung und Deutung des Erlebten durch den Betroffenen selbst! Und diese negative Wertung und Deutung ist der Startimpuls in den Teufelskreis des niederdrückenden Gefühls- sowie Allgemeinzustandes des Depressiven.

Basis der Depression: Ohnmächtig und hilflos machende Schuld und Angst erzeugt Stagnation der Lebenskraft!

Übermäßige Schuld und Angst ist der zentrale – und meist unbewusste und gut verdrängte, unterdrückte, nicht mehr greifbare – Hintergrund, auf der letztlich jede depressive Reaktion aufbaut. So gesehen könnte man Depression auch reflexartig verdrängte, unterdrückte und lähmende Schuld und Angst nennen, die den Kontakt zu den eigenen lebensbejahenden Ressourcen und Fähigkeiten blockiert!

Dazu passt die wissenschaftliche Erkenntnis, dass bei sehr vielen Menschen, die zu Depressionen neigen, in der Vergangenheit eine „Angststörung“ diagnostiziert worden war (wenn sie denn deswegen überhaupt beim Arzt waren). Aus der Stressforschung weiß man, dass es zwei Grundreaktionen auf angstauslösende Ereignisse gibt: Die Kampf- oder die Fluchtreaktion. Unsicherheit und Angst kann innere Lebenskraft mobilisieren, um die Herausforderung zu meistern oder sie kann die Lebenskraft erlahmen lassen und blockieren.
Letzteres entspricht der depressiven Reaktion, wo man angesichts einer subjektiv erlebten massiven emotionalen Belastung quasi den Kopf in den Sand steckt und regungslos verharrt. Vor allem wenn man wiederholt bestimmten belastenden Ereignissen ausgesetzt war, die allesamt nicht gemeistert werden konnten, kann besagte Ohnmacht und Hilflosigkeit bis zur Resignation und seelischen Lähmung in Form einer sich selbst aufgebenden Depression entstehen. Die seelische Lähmung wird dann auch zur Lähmung des Körpers, sichtbar in der Antriebslosigkeit.

Die zwei häufigsten Auslöser von Depression

Die beiden heutzutage in unserer Gesellschaft häufigsten Auslöser einer depressiven Reaktion sind:

  • Verlust der Partnerschaft oder Ehe / Verlust einer emotional engen, vertrauten Beziehung: Durch Trennung / Scheidung oder Tod → Verlust des im Außen liegenden emotionalen Halts, der emotionalen Sicherheit, der engen, halt- und sinngebenden Bindung, der Nähe, Gefühlswärme und Geborgenheit.
  • Arbeitsplatzverlust / Arbeitslosigkeit: Verlust des im Außen liegenden strukturellen, materiellen Halts, der materiellen (und vielleicht) sinngebenden Beschäftigung, der finanziellen Sicherheit.

Beides löst – je nach Vorprägung und besonders stark bei Gemüts-menschen – massive, (existenz-)bedrohliche Ängste und Schuldgefühle aus, die mit der depressiven Reaktion mehr oder weniger schnell verdrängt und unterdrückt werden sollen. Beide Auslöser fußen also auf dem Grundgefühl von Schuld und Angst und hier vor allem auf den auf Angst basierenden Gefühlen der tiefen Enttäuschung, Kränkung, Demütigung, Einsamkeit, Verlassenheit, Selbstverachtung, Wertlosigkeit und Sinnlosigkeit.

Diese Gefühle können dann, vor allem wenn sie wiederholt erfahren werden, in eine tiefe Frustration mit den Gefühlen der Ohnmacht und Hilflosigkeit der Situation gegenüber münden. Dies ist der deutliche Ausdruck eines Verlustes der Fähigkeit, die Kontrolle über die Situation zu erhalten und sie aus eigener Kraft lösen und meistern zu können!

Beides bedeutet auch Verlust der Identifikation und damit des sinngebenden Halts mit etwas im Außen liegenden und offenbart die Entwicklungsbedürftigkeit der eigenen inneren Fähigkeiten, Kräfte und Ressourcen!

Weiterhin erzeugen beide Verlusterlebnisse massiven emotionalen Dauer-Stress, der wiederum die depressive Reaktion verstärkt und verlängert. Und genau dieser Lebenskraft schwächende Dauerstress verändert den Gehirnstoffwechsel über die nervale und hormonelle Regulationsachse. Das entwicklungsgeschichtlich ältere, die bedrohlichen Gefühle verarbeitende Gehirn (Limbisches System) übernimmt jetzt die Kontrolle. Es blockiert die rationalen Fähigkeiten des Großhirns, eine klare Entscheidungsfähigkeit und ein sachlich lösungsorientiertes Herangehen an die Situation.

Weitere Auslöser von Depression

  • Verlust des spirituellen Glaubens und inneren Halts durch übermäßige Hinwendung an inhalts- und sinnentleerte Äußerlichkeiten und Oberflächlichkeiten, an materielle Konsumobjekte und sachlich-kalte Rationalität.
  • Lichtmangel (Stichwort Winterdepression)
  • Emotionaler Dauerstress z.B. infolge ungelösten inneren Konflikten, übertriebenem Ehrgeiz / Leistungsdenken, übertriebenem Perfektionismus, Kompensation eines Minderwertigkeitsgefühls, Helfersyndrom (Problem der Selbstliebe!), drohender Arbeitsplatzverlust, Mobbing, Verlusterlebnisse, Enttäuschungen, Kränkungen, Frustrationen…
  • Funktionelle, psychosomatische Erkrankungen wie funktionelle (nicht organisch bedingte) Schilddrüsenunterfunktion, chronisches Müdigkeitssyndrom (CFS), Erschöpfungssyndrom / Burnout…
  • Hormonschwankungen, z.B. ausgelöst durch emotionalen Stress oder auch durch die „Pille“, die einen massiven, die Gefühlslage fremdsteuernden Eingriff in den autonomen Stoffwechsel darstellt. Weiterhin vor Menses (prämenstruelles Syndrom = PMS), nach der Geburt, als Wochenbettdepression oder als Depression um die Wechseljahre herum
  • Schwangerschaft (Ängste um Gesundheit des Embryos, chronische Überforderung mit der Situation, unbewusste Ablehnung der Mutterrolle)
  • Medikamente wie die auf Herz und Blutdruck wirkenden Betablocker und ACE-Hemmer, weiter Herzglykoside / Digitalis, Thiazid-Diuretika (Entwässerungsmittel), Lipid- / Cholesterinsenker, Schmerzmittel (z.B. Ibuprofen), Kortison, Antibiotika, Zytostatika (Zellteilungs-Hemmer), Antiepileptika (Antikrampfmittel), Neuroleptika (Nervendämpfer zur Psychosenbehandlung), Tranquilizer / Sedativa (Beruhigungsmittel / Schlafmittel / Angstlöser), Ovulationshemmer (die „Pille“), Sexualhormone (Östrogen, Progesteron, Testosteron), Parkinsonmedikamente…
  • Drogenkonsum, auch das mittlerweile weit verbreitete Haschisch / Marihuana! Ebenso Alkoholmissbrauch, Tablettensucht… Süchte im Sinne einer Ersatzhandlung bzw. Kompensation sind Ausdruck einer Suche nach sinngebendem Inhalt und Lösung der eigenen Ängste auf der falschen bzw. unförderlichen Ebene
  • Organische Krankheiten wie Hypothyreose (Schilddrüsen-unterfunktion durch umfangreichen Zelluntergang), Schädel-Hirn-Trauma, Demenz / Alzheimer, die Stoffwechselstörung Diabetes, Krebs, Schlaganfall, Herzerkrankungen…
Depression - Niedergeschlagen, trübsinnig, antriebslos, ohnmächtig und ohne Sinn im Symbol eine Tonfigur, die nach vorn übergebeugt sitzt und den Kopf hängen lässt

Depression – Niedergeschlagen, trübsinnig, antriebslos, leer, ohnmächtig und ohne Sinn

Konstitutionelle Veranlagung zum Gemütsmenschen

Diese Menschen sind aufgrund ihres angeborenen Grundcharakters mit ihrer gefühlsbetonten, romantisierenden Wahrnehmung der Innen- und Außenwelt besonders gefährdet, passiv-depressiv nach innen statt aktiv-aggressiv nach außen zu reagieren.

Sie sind innerlich empfindsamer, offener, nachgiebiger, nähe-, geborgenheits- und vor allem harmoniebedürftiger und damit emotional verletzbarer als andere Typen. Sie nehmen sich leichter etwas zu Herzen, schlucken Ärger öfters herunter anstatt ihn offen, direkt und konstruktiv auszudrücken. Den eigenen Bedürfnissen folgen, sich abgrenzen, Nein-Sagen und sich durchsetzen fällt ihnen oft schwer und erzeugt mitunter Schuldgefühle, falls sie es doch mal tun. Die „harte“ Realität des Lebens verursacht oft Schmerz und Herze-Leid und führt zu Selbstmitleid, Schuldgefühlen und zur Flucht nach innen, was die Leidenssituation jedoch nur weiter verstärkt. Die innerlich erhoffte Geborgenheit und Harmonie, der innere Halt und Sinn ist aber dort nicht zu finden, wenn diese Eigenschaften bisher überwiegend im Außen gesucht und die eigene Entfaltung dieser Kräfte vernachlässigt wurde. Eine depressive Abwärtsspirale der Selbstablehnung kommt in Gang…

Verschiedene Sichtweisen auf das depressive Geschehen

Aus soziologischer Sicht

fördert unsere heutige, „linkshirnige“, patriarchale und kapitalistische Gesellschafts- und Wirtschaftsstruktur mit ihrer einseitigen Fixierung auf oberflächliche, äußerliche, materielle Bedürfnisse und Werte, auf Status, Leistung, Konkurrenz, Ökonomie, Diktat der Rendite, Individualismus, Sachlichkeit, Ratio, Analyse (Trennung der Einheit) und Technisierung (inkl. „Machbarkeitswahn“) massiv die Entwicklung von Depressionen, speziell bei Gemütsmenschen. Die Geringschätzung und Unterdrückung der Gefühle (wie auch die der Empfindung und der Intuition), der Verlust von echten Beziehungen im persönlichen Umfeld und immer schnellere technische und globale Veränderungen sind für viele Menschen immer belastender. Unsicherheit, Angst vor Arbeitsplatzverlust und Statusverlust im Börsentakt führt zu Dauerstress. Der fördert Depression und Depression wiederum verstärkt den Stress.

Aus psychologischer Sicht

zeigen die Zeichen der depressiven Verstimmung oder Depression einen mehr oder weniger starken Prozess der Selbstentfremdung an. Der Betroffene verliert – infolge bedrohlicher Gefühle / unbewusster Ängste – immer mehr den Kontakt zu seiner Gefühlswelt. Damit verliert er die Beziehung zu sich selbst, zu seinen Bedürfnissen und tiefen, lebensbestimmenden Werten sowie zu seiner Umwelt und den Mitmenschen, selbst zu seinen Angehörigen. Ursachen hierfür werden meist in der frühen Kindheit gesehen, wobei vor allem traumatische Erlebnisse und die mangelhafte Vorbildfunktion der Eltern bzw. nahen Bezugspersonen im Umgang mit Aggression, Kommunikation, Bedürfnisbefriedigung etc. als ausschlaggebend angesehen werden. Dies alles kann zur Bildung eines kaum vorhandenen oder unreifen, instabilen Selbstbildes / Selbstwertes beitragen, was als depressionsfördernd gilt.

Aus spiritueller Sicht

ist Depression ist keine ursächlich körperlich-biochemische Krankheit, sondern ein „stummer Weckruf“ der nach Lebensaufgabe, Sinn und Inhalt dürstenden Seele. Der Fokus des Betroffenen ist zu sehr in der äußeren statt in der inneren Welt. Der Körper mit seinen Organfunktionen, Gefühlen und Gedanken ist hierbei die im materiellen Leben wahrnehmbare Ausdrucksfläche der dahinterliegenden seelisch-geistigen Prozesse. Durch den Verlust des Glaubens an den eigenen Wesenskern und die bewusste Verbindung zum Göttlichen ging die halt- und sinngebende Lebensaufgabe verloren. Den verlorenen Glauben wieder neu zu beleben, das Wesentliche, Haltgebende und Sinnhafte am Leben erneut zu finden, zu aktivieren und kreativ zu kultivieren ist die eigentliche (Lebens-)Aufgabe des an sich selbst und an der Welt Leidenden.

Aus homöopathischer Sicht

ist das Syndrom Depression das Signal einer mehr oder weniger stark eingeschränkten und unterdrückten Lebenskraft, die sich in einer Störung der Eigenregulations- oder Selbsterhaltungskraft ausdrückt. Dies zeigt sich schwerpunktmäßig über die Gemütsebene. Die persönliche Entfaltung stagniert, der Betroffene entfernt sich von der lebendigen, polaren Realität, er „igelt“ sich ein, trennt sich vom Fluss des Leben, statt am Leben aktiv teilzunehmen. Die Regulation des Gesamtorganismus und die Entwicklung des Individuums kommen dadurch immer mehr ins Ungleichgewicht, was am weiteren Absinken der Lebenskraft deutlich wird. Feinstoffliche Impulse über die passenden Heilmittel der Homöopathie sollen den Energiefluss wieder anregen, innere Bewegung erzeugen und die Stagnation auflösen, so dass Entwicklung aus eigener Kraft wieder möglich wird.

Aus psychosomatischer Sicht

weitet sich der seelische Konflikt in alle körperlichen Bereiche aus und verändert den Gehirnstoffwechsel, stört die Regulationen im Nerven- und Hormonsystem und darüber die Funktionen diverser anderer Organe sowie den freien emotionalen Ausdruck und die Mentalfunktionen. Durch die ganzheitliche Vernetzung, die Aufrechterhaltung der Stressfaktoren, die permanente Ausschüttung von Stresshormonen und die negative Rückkopplung der Regelkreise entsteht ein Teufelskreis, der den Betroffenen immer weiter in die Regulationsstörung und in das Ungleichgewicht des Organismus hinein treibt. So weiß man inzwischen, dass die dauerhafte Ausschüttung von Angst- und Stresshormonen die Entwicklung von Gehirnzellen bzw. die Produktion der am depressiven Geschehen beteiligten Neurotransmitter wie Serotonin beeinträchtigt.

Aus schulmedizinischer Sicht

kommt es zu einer Störung im biochemischen Gehirnstoffwechsel der Nervenbotenstoffe, die chemisch behoben werden muss. Diese Störung drückt sich im emotionalen Erleben aus, der Mensch und sein Gehirn funktionieren nicht mehr normgerecht. Durch Eingriff in den Gehirnstoffwechsel und Verdrängung der depressiven Symptome soll das Gleichgewicht wieder hergestellt werden. Weiterhin wird vermutet, dass strukturelle Probleme, wie etwa die Zerstörung oder das stagnierende Wachstum von Gehirnzellen für Depressionen verantwortlich sind. Ebenso genetische Faktoren werden diskutiert, die wiederum zu den beiden letztgenannten Problemen führen könnten. Außerdem führen Umweltgifte und Nebenwirkungen (= Vergiftung) diverser allopathischer Medikamente zu Störungen im Gehirnstoffwechsel und somit unter anderem zu Depressionen.

Das innere Wesen der Depression

Das Bild "Depression - Stummer Weckruf der Seele" zeigt eine in Schwarz-Weiß fotografierte und grau getönte Rose

Depression – Stummer Weckruf der Seele

Das Wesen der depressiven Reaktion ist der Kontaktverlust zu den eigenen Ressourcen, Kräften, Stärken und Potentialen durch negative Bewertung einer auslösenden Situation oder durch langanhaltende negative Deutung von Erlebtem. Diese negative Wertung bzw. Deutung zeigt sich dann in negativen Gefühlen mit dem Verlust der Verbindung zu den lebensbejahenden Gefühlen und Emotionen.

Die plötzlich auftauchenden oder langsam immer stärker werdenden Gefühle von Hilflosigkeit und Ohnmacht im Angesicht einer als (existenz-)bedrohlich erlebten Situation gehen einher mit einem Kontaktverlust zu den eigenen Stärken und Fähigkeiten. Es sind diese Gefühle, die anzeigen, dass man die Situation nicht mehr unter Kontrolle hat, die Kräfte rauben und jeden Antrieb lähmen.

Durch die folgende Unterdrückung der unangenehmen, beängstigenden und bedrohlichen Gefühle wird gleichzeitig jedoch die angenehme, freudebereitende und stärkende Gefühlsseite mit abgewürgt. Der gesamte Gefühlkörper „schrumpft“. Gefühle stellen jedoch die Herz-liche und mit-Fühlende Verbindung zu sich selbst, zu den Mitmenschen und der Welt her. Sie sind Anzeiger, ob wir mit unseren Kräften in Verbindung sind oder nicht. Der Kraft und Gefühlsverlust wird sichtbar in der Antriebslosigkeit und Abkapselung des Depressiven, in der „unfreiwilligen“ Abwendung von der materiellen Außenwelt und im willenlosen Rückzug in eine dunkle, seelische Innenwelt.

Depression will uns nicht töten, sie will uns wachrütteln, einen anderen Weg als bisher einzuschlagen!

Heilpraktiker Dieter Wolf

Die ungeliebten, „negativen“ Aspekte und Themen sind im Fall der Depression starke Schuld- und Angstgefühle, unterdrückte Aggression und Durchsetzung, Einsamkeit, Leere, Leid, seelischer Schmerz, Hilflosigkeit, die eigene Halt- und Sinnlosigkeit sowie daraus folgend Hoffnungslosigkeit, Todessehnsucht, Sterben und Tod („Sein oder Nicht-Sein, das ist hier die Frage“).

Der Mangel an „positiven“, förderlichen Kräften wird ersichtlich. Diese Kräfte und Ressourcen zu bergen ist der Inhalt der Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Klient. Solche Ressourcen sind beispielsweise der konstruktive Umgang mit Aggression (Durchsetzung seiner Bedürfnisse und Interessen / Selbstbestimmung und Durchsetzungskraft) sowie Selbstliebe (Ich akzeptiere mich so, wie ich bin) und Mitgefühl. Weitere Kräfte sind Gleichmut und Gleich-Gültigkeit (alles ist gleich gültig, also gleich „wahr“), Glaube / Spiritualität, Hoffnung, Lebensbejahung, Lebendigkeit, mehr Tiefe und weniger Oberflächlichkeit. Ebenso wichtig erscheint das Aufbauen und Finden einer Lebensaufgabe, von Lebenssinn und Lebensinhalt, kurz das kreieren von (neuen) Zielen, die erstrebenswert erscheinen.

Diese innerliche Auseinandersetzung mit beiden Polen zu führen – dem Negativen und dem Positiven – und dann dauerhaft mehr in die nährenden, förderlichen Kräfte zu investieren, ist der eigentliche Weckruf der Seele: Stärke deine Stärken und du schwächst die Schwächen ab!

Die „Krankheit“ Depression transportiert hierbei zwei archetypische Grundprinzipien: Sie bringt den Betroffenen – allerdings auf unerlöste, unbewusste Art und Weise – in direkten Kontakt mit dem „Wesen-tlichen“ (der Kraftquelle / innere Kräfte und Potentiale) und mit dem Prinzip „Stirb und werde“ (Kreiere eine neue, förderlichere Sicht deines Lebens und lass unförderliches los).

Und genau hier liegt der Schlüssel zur Heilung, denn die Beschwerden zeigen den Weg der persönlichen Stärkung und Reifung, die gleichzeitig die geistig-spirituelle Entwicklung darstellt!

Die Aufgabe der Menschen ist, ihr inneres Wesen authentisch zu leben!

Heilpraktiker Dieter Wolf

Anstatt über eine „Krankheit“ unbewusst den Weg zum „Wesen-tlichen“ zu suchen, wäre es für die von Niedergeschlagenheit Betroffenen förderlicher im Sinne der Selbstachtung und Eigenverantwortung, einen konstruktiven Entwicklungsweg zu beschreiten. Dieser führt sie freiwillig im Sinne der Selbsterfahrung in ihre Innenwelt, an ihre ungeliebten, verdrängten Persönlichkeitsanteile und Schwächen sowie an ihre Stärken und Potentiale, sucht den Kontakt zum grundlegenden Charakter, zum ganzen inneren Wesen.

Denn nur in der Tiefe seiner selbst findet der Depressive echten Halt, Kräfte und Lebenssinn, nicht außerhalb von sich! Das Außen ist immer nur die Projektionsfläche des eigenen Weltbildes. Die Kenntnis der inneren Sphäre und inneren Kräfte und der erarbeitete innere Glaube und Halt – das eigene stabile und sinnhafte Weltbild – sind also immer die beste Voraussetzung, um mit den Widrigkeiten des Lebens angemessen umzugehen. Aus diesem gesicherten inneren Raum heraus würde man das Leben im Großen und Ganzen bejahen, anstatt es überwiegend depressiv zu verneinen und sich dagegen zu verschließen.

Die Stärkung der inneren geistigen Kräfte, die bewusste (Wieder-)Verbindung zum Göttlichen und die Ausgewogenheit zwischen Rückzug und Öffnung, zwischen Innen und Außen, zwischen Körperlichkeit und Seelenleben, zwischen Oberfläche und Tiefe ist das, was Betroffene anstreben sollten, wenn sie die Depression überflüssig machen wollen.

Das Foto mit dem Titel "Depression - Durch den eigenen Schatten zum Licht" zeigt eine aufgeblühte weiße Rose vor blauem Hintergrund als Symbol für Öffnung, Mitgefühl, Bewusstsein und Klarheit

Depression – Durch den eigenen Schatten zum Licht

Gemüts-Symptome der Depression

  • Antriebsminderung, Rückgang von Energie und Aktivität auf allen Ebenen
  • Schwere und Ernsthaftigkeit nimmt zu, Humor und Lachen fällt immer schwerer
  • Traurigkeit, trübsinnig, niedergeschlagen, gedrückt, die Lebensfreude sinkt, ebenso die Fähigkeit des gefühlsmäßigen Mitschwingens mit anderen (Dadurch erlebt man Distanz bis zur Isolation)
  • Aufmunterung bringt wenig bis keine Erfolge. Da man sich (unbewusst) selbst ablehnt, können Hilfsangebote und Mitgefühl nur schwer angenommen werden
  • Pessimismus, alles Negative wird fokussiert und überbewertet
  • Grübelzwang, sorgenvolles Gedankenkreisen verstärken den Abwärtstrend
  • Zunehmende Ängstlichkeit (Versagensängste, Zukunftsängste…)
  • Innerliche Nervosität / Unruhe, Reizbarkeit, Wut auf sich selbst (autoaggressives Denken und Handeln)
  • Schuldgefühle, Selbstzweifel, sinkende Selbstachtung, Gefühl der Wertlosigkeit / Minderwertigkeitsgefühle, man hält sich für einen Versager
  • Desinteresse / Verlust von Interesse, Begeisterung und Lebensfreude. Verlangsamung der Denkprozesse / Denken fällt schwer, Unentschlossenheit, Denkstörungen / Konzentrationsstörungen / Minderung der Merkfähigkeit
  • Gefühle der Einsamkeit, Verlassenheit, Verlorenheit. Soziale Selbstisolation und Rückzug von der Welt und den Menschen
  • Gefühle der Hilflosigkeit / Ohnmacht, zunehmend apathisch / Gleichgültigkeit
  • Innere Leere, Sinnlosigkeit, Hoffnungslosigkeit
  • Resignation, tiefste Verzweiflung und innere Qual
  • Häufiger werdende Gedanken an den Tod, gedankliche Spiele mit Suizid und mögliche tatsächliche Siuzidversuche

Körperliche, psychosomatische Begleitsymptome der Depression

Sogenannte funktionelle, psychosomatische Störungen können über die enge Verknüpfung von seelischer, emotional-mentaler Ebene mit dem vegetativem Nervensystem und dem Hormonsystem entstehen. Diese fehlgesteuerten Haupt-Regulationssysteme beeinflussen ihrerseits andere Organsysteme und Einzelorgane negativ.

Bei sehr kopf-, materie- und körperorientierten Menschen, die ihre Gefühle stark kontrollieren und verdrängen, können die körperlichen Beschwerden die depressiven Beschwerden überlagern. Hier spricht man dann von einer somatisierten oder larvierten (versteckten, maskierten) Depression.

  • Starke körperliche Unruhe / Bewegungsdrang / Aktivität / Getriebenheit (Agitation: „agitierte Depression“ = Versuch der Gegenwehr)
  • Rasche Ermüdbarkeit, Müdigkeit, Mattigkeit, Erschöpfungsgefühl, Schwächezustande
  • Bewegungsverlust (Psychomotorische Hemmung): Alles wird immer anstrengender, Körper ist schwer und schlaff, man liegt wie gelähmt herum…
  • Rückgang der Sensibilität / gedämpfter Empfindungssinn, Taubheitsgefühle, „wattige“ Empfindungen, wie betäubt
  • Schlafstörungen, Alpträume (unbewusste Verarbeitung der Ängste), gesteigertes Schlafbedürfnis
  • Morgentief: Kommt morgens kaum mehr aus dem Bett, will nur noch schlafen (= im Unbewussten bleiben)
  • Verspannungen (Übertonus der Muskeln) und / oder Erschlaffungen (Untertonus der Muskeln)
  • Schwindel, Ohrgeräusche / Tinnitus, müde Augen / halbgeschlossene Lider…
  • Diverse unklare Schmerzzustände, Kopfschmerzen (Spannungskopfschmerz, „Migräne“), Nackenschmerzen, Rückenschmerzen und hier häufig Kreuzbeinschmerzen (Sitz der vitalen Kraft!)
  • Erhöhte Infektanfälligkeit (= Schwäche im Prinzip Aggression, Abwehr / Abgrenzung und Durchsetzung der Eigeninteressen!)
  • Verminderter Appetit bis zur Nahrungsenthaltung, Gewichtsabnahme (= Rückzug von Genuss und materiellen Leben)
  • Vermehrter Appetit, Gewichtszunahme (Fressorgien / Kummerspeck = Kompensation der emotionalen Leere und Ungeborgenheit)
  • Verdauungsstörungen: Druck oder Spannung in der Magengegend (= Solarplexus / 3. Chakra als Zentrum der Verarbeitung seelicher und materieller Eindrücke), Magenschmerzen, Verstopfung…
  • Verlust des sexuellen Verlangens (Libidoverlust), Potenzstörungen / Frigidität, Menstruationsstörungen und vieles mehr

Welche Maßnahmen setze ich ein?

  • Klassische Homöopathie bei leichter Depression zur Anregung der allgemeinen Lebenskraft, zur Verbesserung der Eigenregulationsfähigkeit und zur schrittweisen Auflösung von Verdrängungen, Unterdrückungen und Blockaden. Weiterhin zur Behandlung psychosomatischer Störungen und funktioneller Begleitbeschwerden.
  • Lebensberatung / Psychologische Beratung bei leichter Depression zur Klärung der Lebenssituation, zur Steigerung des Selbstbewusstseins, zur Erarbeitung von mehr Selbstvertrauen und Selbstachtung, zum Erkennen und Aktivieren der Eigenverantwortung im depressiven Geschehen. Dies alles dient zur Stärkung der eigenen inneren Kräfte, um Sie in die Lage zu versetzten, sich einen Ausweg aus der Depression zu erarbeiten. Die realitätsbezogene Annahme der Polarität des Lebens (Licht- und Schattenseiten) als materielles Grundgesetz, die Notwendigkeit einer innerlich sinn- und halterzeugenden Betätigung, der Aufbau eines sinn- und haltgebenden Welt- und Glaubensbildes sind wichtige Aspekte meiner therapeutischen Begleitung.

Beratung von Angehörigen

Die Beratung von Angehörigen ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie von Depressiven. Bei Angehörigen entstehen oft Gefühle der Verunsicherung, Hilflosigkeit, Unverständnis, Ungeduld bis zu Schuldgefühlen und Ärger über die Veränderungen im Verhalten des Erkrankten. Auch Gefühle, nicht mehr geliebt zu werden, der Ablehnung oder gar Abweisung können entstehen, da Depressive sich zurückziehen, emotional abkapseln und gleichgültig werden. Die eigene Gestimmtheit wird dadurch gedrückt. Überlastung, Stress und Erschöpfung können sich einstellen, da man auch noch diverse Aufgaben mit übernehmen muss, die der Depressive nicht mehr ausführt.

  • Versuchen Sie auf keinen Fall das Prinzip Optimismus und gutgemeinte Aufmunterung. Dies geht fast immer schief und verstärkt eher das Leiden, als dass es etwas bessert!
  • Das depressive Leiden ist auch nicht objektivierbar. Es ist ausschließlich subjektiv in der persönlichen Wertung des Betroffenen. Nehmen Sie seine Aussagen ernst, er übertreibt seine Wahrnehmung nicht. Depression ist – je nach Schweregrad – ein für Nichtbetroffene nur schwer nachvollziehbarer Zustand.
  • Zeigen Sie so viel Einfühlungsvermögen und Geduld wie nötig. Wenden Sie sich nicht ab, bleiben Sie in der Nähe, halten Sie den vertrauten Rahmen aufrecht, aber leiden Sie keinesfalls mit!
  • Grenzen Sie sich emotional etwas ab, achten Sie auf Ihren „Raum“, Ihre Grenzen. Überfordern Sie sich nicht mit den Problemen Ihres Partners. Opfern Sie sich auf keinen Fall auf! Sie können und sollen das Leiden des Depressiven nicht tragen.
  • Treffen Sie in dieser Phase keine wichtigen Entscheidungen, zu denen Sie die klare Entscheidungsfähigkeit Ihres depressiven Partners brauchen! Die hat er in der Regel nicht, da er in der depressiven Phase die Realität negativ verzerrt sieht.
  • Informieren Sie sich, suchen Sie therapeutische Hilfe und Beratung. Denn oft fehlt den Betroffenen selbst die Kraft bzw. der Wille, etwas zur Besserung seiner Situation zu unternehmen.

Weitergehende Maßnahmen zur unterstützenden Behandlung der Depression und zur Prävention

Folgende Maßnahmen empfehle ich – an die Bedürfnisse des Betroffenen angepasst – zur eigenverantwortlichen Anwendung immer mehr in den Alltag einzubauen und möglichst regelmäßig als Übungsweg zu praktizieren. Sie dienen dem Aufbau innerer Kräfte und Stärken, dem Ausgleich von Einseitigkeiten und Fixierungen und sollen den allgemeinen Energiefluss anregen und harmonisieren. Damit sind sie mit den direkten therapeutischen Maßnahmen die beste Prävention gegen Depressionen und dienen auch allgemein zur Steigerung des Wohlbefindens, der körperlichen und seelischen Kräfte, der Empfindungsfähigkeit, der sozialen Kompetenz, der Kreativität und der Förderung der persönlichen Selbsterfahrung und Entwicklung.

Das Foto mit dem Titel "Depression ist ein Weg, sinnhaftes Leben das Ziel" zeigt einen in die Ferne laufenden Weg, der durch ein das Bild umrahmendes Gebüsch den Blick auf das Meer und eine Insel freigibt

Depression ist ein Weg, sinnhaftes Leben das Ziel

Eine Stunde konzentrierter Arbeit hilft mehr, deine Lebensfreude anzufachen, deine Schwermut zu überwinden und dein Schiff wieder flott zu machen, als einen Monat dumpfes Brüten.

Benjamin Franklin

  • → Maßnahmen, die je nach Bedarf erden, zentrieren, öffnen, anregen, ausgleichen und stabilisieren…
  • → Maßnahmen, welche die Verbindung zum konkreten, realen Leben aktivieren und festigen. Die „äußeren“ oder weltlichen Kräfte stärken!
  • → Maßnahmen, die den Kontakt nach innen zu sich selbst, zum Wesenskern bzw. zur eigenen Seele und zum Göttlichen wieder herstellen. Die inneren Kräfte stärken!
  • …wie Tai Chi Chuan oder Yoga: Beide trainieren Körper und Geist und fördern den allgemeinen Energiefluss. Im Tai Chi kommt zusätzlich noch der Aspekt der Kampfkunst bzw. der Aspekt der „flexiblen Wehrhaftigkeit“ hinzu.
  • Meditation (bedeutet „sich zur Mitte ausrichten“). Übungen: z.B. Inneres Lächeln, Atem-Meditation / Anapanasati-Meditation…
  • Lachyoga: Anregende Bewegungsübungen in einer Gruppe mit der anregenden Heilkraft des Lachens und des Humors
  • Sporttherapie bzw. Bewegungstraining wie Wandern / Joggen / Nordic Walking / Sport / Kampfsport, Fitness- und Krafttraining, Tanzen / Tanztherapie, Jonglieren (Ausgleich der Gehirnhälften), Gartenarbeit…
  • Künstlerisch-musischer Ausdruck wie Ausdrucks- und Schauspieltraining (z.B. Creacting – Das kreative Schauspiel- und Improtraining in München), Musizieren, Singen, Malen / Mandalas, Töpfern, Holz schnitzen usw.

Für welche Art der Depression ist die Therapie geeignet?

  • Akute und chronische depressive Verstimmungen (Dysthymie)
  • Chronische Melancholie
  • Akute und chronische leichte Depressionen (leichte depressive Episoden)
  • Akute depressive Reaktionen / reaktive Depressionen
  • Somatisierte Depression / larvierte (maskierte) Depression
  • Agitierte Depression
  • Schwangerschaftsdepression / Wochenbettdepression


Das Foto zeigt eine abgestorbene Baumkrone, in die ein leuchtend grüner Efeu hineinwächst. Im Hintergrund blauer Himmel mit weißen Wolken.

Depression – Stirb und Werde
Etwas Altes muss sterben, damit etwas Neues entstehen kann

Ziel der Therapie der Melancholie als charakterliche Grundstimmung:

  • Akzeptanz – und nicht die Verdrängung – der Melancholie und die konstruktive Nutzung dieser Kraft! Sie kann als seelische Grundstimmung – in erlöster Art und Weise genutzt – zur Entwicklung des Betroffenen einen wesentlichen Beitrag leisten.
Melancholie als seelische Grundstimmung im Foto eines Sonnenuntergangs. Im Hintergrund ein rot-oranger bis violett verfärbetr Abendhimmel. Im Vordergrund am linken Bildrand ein dunkler und alleinstehender Baum

Melancholie als seelische Grundstimmung

Ziel der Behandlung der Depression / depressiven Verstimmung

  • Ganz allgemein: Mehr innere Stärke, Lebendigkeit, Lebensfreude und Gleichgewicht.
  • Kurz- bis Mittelfristig: Verminderung von hochakuten Ängsten, seelischen und körperlichen Beschwerden, Anhebung Ihrer allgemeinen Energie (Lebenskraft), Beseitigung energetischer Blockaden. Tieferes Bewusstsein über sich selbst und sein depressives Reaktionsmuster.
  • Mittel- bis Langfristig: Dauerhafte Stabilisierung Ihres inneren Gleichgewichts durch therapeutische Maßnahmen und eigenverantwortliche Selbsterfahrung / Selbstwerttraining. Bewusstmachen und Aufbauen der eigenen inneren Stärken! Finden neuer, konstruktiver Ausdruckswege der unerfüllten Bedürfnisse, Sehnsüchte, Werte. Finden und Verankern von neuem Sinn und Inhalt, von neuen Zielen im Leben.
Dieter Wolf, Heilpraktiker in München: Bei Interesse an einer homöopathischen Behandlung, psychologischen Beratung / Lebensberatung kontaktieren Sie mich unter → 089 55279888

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  1. 13. November 2015
    Danke für diese neuen Denkanstöße. Ich werde mir auch das Buch besorgen... Antworten
  2. 9. November 2015
    Ich habe da mal eine Frage: Vor vier Jahren hatte ich eine Depression und schlimme Panikattacken. Daraufhin habe ich eine Therapie gemacht. Mittlerweile geht es mir schon bedeutend besser, auch meine Panikattacken habe ich überwunden...und dennoch, das Problem ist : Ich traue mir nur noch wenig zu, bin ein ängstlicher Mensch geworden. Meine Therapeutin sagte, mir fehlt Selbstvertrauen. Und das ist der springende Punkt. Im Vergleich zu früher kenne ich mich selbst nicht wieder. Es ist ein Gefühl , als hätte ich etwas verloren und kann es einfach nicht wiederfinden und lebe ein eher zurückgezogenes Leben. In diesem Punkt konnte mir auch die Therapie nicht helfen. Antworten
    • 10. November 2015
      Hallo Chloe! Was genau ist denn jetzt Ihre Frage? LG Antworten
      • 13. November 2015
        Meine Frage ist schwer zu formulieren , weil ich selbst nicht genau weiß , was mir eigentlich fehlt ?! Ich wünsche mir wieder mehr Vertrauen in mich selbst , mehr Selbstsicherheit. Ich fühle mich schnell überfordert und habe Angst den Anforderungen , die an mich gestellt werden , nicht gerecht zu werden . Ich brauche offensichtlich länger als andere bestimmte Vorgänge zu verstehen. Was kann mir dabei helfen mich zu überwinden ? Trotz alledem aktiv zu werden , Herausforderungen anzunehmen ? Ja , ich glaube das ist meine Frage . Grüße Chloe Antworten
        • 13. November 2015
          Hallo Chloe! "Was kann mir dabei helfen mich zu überwinden?" Zunächst geht es vielleicht gar nicht so sehr darum, sich selbst zu überwinden, sondern zu sich selbst zu finden!!! Wer bin ich hinter der Oberfläche, was macht mich aus, was sind meine Stärken, Schwächen und Ängste, was meine Entwicklungspotentiale und Handicaps? Das Stichwort lautet hier: Selbsterfahrung, Selbst-Bewusstsein! Alles, was Bewusstsein über sich selbst erzeugt und damit den Kontakt zu sich selbst herstellt, unabhängig von den Gut-Schlecht-Richtig-Falsch-Wertungen des Verstandes. Und dann alles, was wahrgenommen wurde auch anzunehmen = liebevoll zu integrieren ist der Folgeschritt bzw. läuft parallel dazu. Diese Selbstannahme / Selbstliebe ist oft ein schwieriger Schritt, bedarf oft professioneller Begleitung, aber ist unabdingbar für eine Entfaltung des eigentlichen, tieferen Wesens. Literatur-Tipp: Die sechs Säulen des Selbstwertgefühls v. Nathaniel Branden. LG
  3. 10. Juni 2015
    Antriebsminderung, Rückgang von Energie und Aktivität auf allen Ebenen, Schwere und Ernsthaftigkeit nimmt zu, Humor und Lachen fällt immer schwerer, Traurigkeit, trübsinnig, niedergeschlagen... Zunehmende Ängstlichkeit (Versagensängste, Zukunftsängste…), Desinteresse / Verlust von Interesse, Begeisterung und Lebensfreude. Verlangsamung der Denkprozesse / Denken fällt schwer, Unentschlossenheit, Denkstörungen / Konzentrationsstörungen / Minderung der Merkfähigkeit. Gefühle der Einsamkeit, Verlassenheit, Verlorenheit. Soziale Selbstisolation und Rückzug von der Welt und den Menschen. Innere Leere, Sinnlosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Resignation, tiefste Verzweiflung und innere Qual. Ich habe mal die Gemüts-Symptome der Depression zusammen getragen, die auf mich zutreffen. wie kann man mit Homöopathie dagegen vorgehen? Mfg Antworten
    • 11. Juni 2015
      Hallo Julia. Zunächst mal wäre es wichtig, abklären zu lassen, dass keine handfeste organische Erkrankung das depressive Geschehen befeuert. Hierfür wäre beispielesweise ein Facharzt für Neurologie/Psychiatrie zuständig. Ist dies dann ausgeschlossen, kann die Klassische Homöopathie (nebst psychologischer Begleitung) ein möglicher Weg sein, Sie in der Rückverbindung zum Leben schrittweise zu unterstützen. Meine Erfahrung mit der homöopathischen Behandlung depressiver Zustände bezieht sich jedoch nur auf leichte Depressionen bzw. auf akute depressive Reaktionen (z.B nach einem Todesfall, Jobverlust etc.). Hier kann ein Mensch noch seinen Alltag im Großen und Ganzen bewältigen, seiner Arbeit nachgehen usw. Zur allg. Vorgehensweise in der Klassischen Homöopathie (egal bei welchen Beschwerden) finden Sie Infos im Link. Eines noch hier: Wichtig zur homöoapthischen Behandlung ist die Erfassung aller Beschwerden, also auch der körperlichen. Auf diese Gesamtheit aller Symptome wird ein charakteristisch dazu passende Mittel verordnet, abgewartet, ein Folgemittel herausgesucht usw. Antworten

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