Termintelefon 089 55279888

Homöopathie vs. Allopathie – Unterschiede

Die Missachtung innerer Krankheits­ursache und vom Sinn äußerer Zeichen

oeffne deinen geist

Öffne deinen Geist für das dahinter liegende…
Foto: bildtankstelle.de

Die an den Universitäten gelehrte Schulmedizin (= Allo­pa­thie) zäumt das Pferd von hinten auf. Sie ver­wech­s­elt die Anzeichen der Erkrankung, die Symptome, mit der Krankheit selbst und beachtet dabei eine mögliche tiefere Ur­sache nicht. Allopathie versucht meist ausschließlich das vordergründige Symptom zu beseitigen (= Symptombehandlung / symptomatische Behandlung).

Nicht verwechseln: Symptome sind nur Zeichen, Hinweise und Warnsignale, jedoch nicht die Krankheit selbst!

Aus Sicht der Klassischen Homöopathie hat dies vor allem auf längere Zeit gesehen mehr Nachteile als Vorteile. Die Symptom­be­seitig­ung – oder besser Symptomverdrängung und -unterdrückung – klappt anfangs meist recht gut, da die synthetisch-chemischen „Waffen“ der herkömmlichen Medizin den Symptomausdruck häufig verhindern. Der Erkrankte ist erst mal be­eindruckt und oft auch froh, dass es scheinbar so bequem und ein­fach ohne sein Zutun vonstattenging. Und so lässt sich der Patient meist von diesen „Er­folg­en“ blenden. Die innere Notlage aber wirkt im Verborgenen weiter. Sie bricht nach unbestimmter Zeit an der­selben oder an anderer Stelle mit denselben, ähnlichen oder an­deren Symp­to­men er­neut aus!

So kann ein (häufig) unterdrückter Hautausschlag beispielsweise Symptomkomplexe wie „Heuschnupfen“,, „Bronchitis“, „Asthma“, „Rheuma“ oder „Hämorrhoiden“ nach sich ziehen… Doch die eigentliche Notlage oder Krankheit, der eingeschränkte, be­hinderte, ungeordnete Fluss von Lebenskraft in den Or­ga­nis­mus hinein und in dessen Ge­folge die an­wachs­ende De­regulierung und Schwächung des Orga­nis­mus, seiner Regulationssysteme und Funktionen ist da­durch nicht ver­schwun­den!

Chemisch-unterdrückende Behandlung und fremdsteuernder Eingriff in Regulationssysteme produziert auf lange Sicht chronische Krankheit

So werden von der Allopathie durch die Ablehnung der Existenz einer autonomen, sich selbst steuerenden Lebenskraft und die Einschränkung auf rein materielle und rationale Ge­sichtspunkte vor allem die immer stärker zunehmenden chron­ischen „Er­krank­ung­en“ regelrecht produziert. Dies bringt der chemisch-pharmazeutischen Industrie und den Produzenten medizintechnischer Gerätschaften als größt­em Nutz­­­nießer von Krankheit wohl am meisten ein. Mit chronischer Krankheit lässt sich eben mehr Geld ver­dienen als mit „chron­isch­er Ge­sundheit“! Das etab­lierte „Gesund­heits­­system“ (oder bes­ser Krankheits- und Krankheits­fol­gen­verwalt­ungs- und -um­verteilungs­system) erkennt und akzeptiert nicht die tiefere Krank­heitsursache, son­dern kuriert mit dem größt­mög­lichen wirtschaftlichen „Er­folg“ nur an den äußeren Aus­wirk­ungen der Ursache, an den körperlichen, emotionalen und mentalen Symp­tomen oberflächlich und symptomatisch herum.

Heilung ist ein dynamischer Entwicklungsprozess des Bewusstseins, nicht Symptomfreiheit!

Nicht Heil­ung ist an­ge­sagt im Sinne von Heiler-Werden = Ausgleich von Einseitigkeiten = Ganzer, Runder, Vollständiger, Authentischer und Integerer werden. Echte Heilung meint einen dynamischen Entwicklungsprozess des Bewusstseins, die liebevolle Annahme dessen, was ich bin und was mich ausmacht (s.a. Selbstannahme) sowie die stete Hinwendung an den inneren Wesenskern, an das Göttliche in mir.

Der Schwerpunkt der Allopathie scheint einerseits eher auf dem kreativen Erzeugen apparativer und labortechnischer Untersuchungen zu liegen. Andererseits liegt er auch auf dem sich verlieren im Körper-Detail und im Dickicht der grob schematisierend Symptome zusammenfassender Krankheitsnamen, geheim und fremdartig klingender Diagnosen. Es ist eine Fixierung auf rein materielle Gesichtspunkte, auf eine schnelle und oberflächliche Beseitigung (= Verdrängung) von „störenden“ Körpersignalen sowie eine Umdeutung ehemals normaler Lebensprozesse und -ausdrücke in nun pathologisches und behandlungsbedürftiges Verhalten des Körpers. Daraus folgt eine anschließende medikamentöse Fremdsteuerung des Organismus, ein Regulationszwang dieser abweichenden „Normwerte“ in das vorher definierte Standardschema. Und im Hintergrund geht es um Gewinn­max­imier­ung und Kapital­rendite für geldsüchtige Pharma-Aktionäre sowie um Macht- und Status­er­haltung aller im Me­dizin­ge­schäft Beteiligten um jeden Preis!

Wo hat hier der leidende Mensch, um den es doch eigentlich gehen sollte, noch Platz? Das ganze Krankheitsgeschehen wird vom eigentlichen Menschen getrennt, weganalysiert, wegrationalisiert. Mittlerweile scheint es, als sei nur noch der kleinste Bereich im sogenannten „Gesundheitswesen“ für den Patienten selbst bestimmt, während sich eine riesengroße, geldabschöpfende „Diagnose- und Therapieblase“ im Hintergrund immer weiter überbläht. Der Leidende als Mittel zum Zweck, als Melkkuh der renditefixierten Kapitalindustrie? Und seine Gesundheit im Würgegriff der Ökonomie?

Symbolhaftes Beispiel „Auto“ für die Vorgehensweise einer materie- und symptomfixierten Medizin:

Während Sie fahr­en, leuch­tet plötzlich das rote Ölwarnlicht (= Symp­tom) auf. Statt zu­erst nach der Ursache zu for­schen (= zuwenig Öl), dre­hen Sie einfach das Lämpchen raus (= Unter­drücken des Symptoms durch Arzneien, manuelle Manipu­lation, wegoperieren, weglasern…) oder unterbrechen im Motorraum das Zu­lei­tungs­kabel zum Öl­warnlicht (= Unterbrechung der Schmerz­ ver­mittelnden Nerven durch z.B. betäubende Schmerzmittel, Oper­ation…). Jetzt leuch­tet natürlich nichts mehr! Also folgern Sie, dass das Prob­lem behoben ist. Dies ist immer noch weitestgehend ak­tuelles med­i­zin­-wissenschaftliches Universitätsdenk­en und -handeln, welches allerdings auch viele Patienten allzu bereitwillig und unkritisch übernehmen!


Die Psychosomatik, welche die Prozesse von Gesundheit und Krankheit schon wesentlich ganzheitlicher sieht, ist für die Allopathie nur am Rande ein „kleines“, eher nebensächliches Lehrfach. Gott­lob gibt es immer mehr Mediziner, die hier beginnen umzudenken. Doch der Großteil handelt noch immer nach dem, was in der Uni vermittelt wird: Nämlich dass Krank­heits­ursachen nahezu aus­schließlich im stofflich-mater­iel­len, also im zellulären und völlig überschätzten genetischen Be­reich oder in Krankheitserregern zu suchen sind. Und dann suchen die Mediziner im Labor auch noch in totem statt lebendem Gewebe. Was bitte schön, haben tote und lebende Zellen bzw. Men­schen gemeinsam, außer eben das rein Stofflich-Molekulare. Der wesentliche Unterschied liegt ja wohl im Fehlen der vitalen Lebenskraft bzw. des Geistes beim toten Körper. Oder haben Sie schon einmal einen be-Geist-erten Leichnam gesehen?

Zum schulmedizinischen, mechanistischen, ratiofixierten Welt-und Glaubensbild siehe auch Verlust der Körper-Seele-Einheit in der Medizin

Gesund und Krank sind Ausdruck einer Kraft

Die Klassische Homöopathie definiert übergeordnet den Zustand „Krankheit“ anders, und zwar als:

  • Mangel an autonomer Lebenskraft bzw. deren behinderter oder ungeordneter Zustrom in den Organismus und in der Folge Störungen der körperlichen Regulationen und Funktionen sowie der Gemüts- und Geistesprozesse.

Es erscheint uns – analog der analytisch-trennenden Denkweise – als hätten „Krankheit“ und „Ge­sund­heit“ nichts miteinander zu tun, wären voneinander tatsächlich ge­trennt. Doch beide Zustände sind in Wirklichkeit zwei Sei­ten einer Medaille, sind Aus­druck eines dynamischen Prozesses, einer Kraft, die sich im Or­ga­nismus ausdrückt: Der Lebenskraft!

Krankheit ist die vitale Ausgleichsbewegung des Organismus: Wer Schulden macht, sollte auch ans Zurückzahlen denken! Wer sich verausgabt hat, sollte ruhen!

Und unser unbewusster bzw. be­wus­ster Um­gang mit diesem Prozess, die Kanalisation dieser Kraft ent­scheidet über „Ge­sundheit“ (= Ausgeglichen­heit, Aus­gewogenheit, Balance, Ordnung, Wohl­be­fin­den) und „Krankheit“ (= Unausge­glichenheit, Unausgewogenheit, Ungleichgewicht, Un­ord­nung, Un­wohl­sein). Und „Krank­heit“ ist hier nichts weiter als der Versuch des Or­ganismus ein inneres Un­gleichgewicht wie­der in Balance zu bringen im Sinne einer Ausgleichbewegung. „Krank­heit“ ist quasi das Ventil hierfür. Kein Mensch würde auf die Idee kom­men, bei einem Dampfkochtopf das Druck­ventil zu ver­schließen oder zu entfernen. Doch die Schulmedizin tut symbolisch be­trach­tet genau dieses und der Druck im Inneren steigt dann immer weiter an! Bei einem „gesunden“ Freudenausdruck oder Freudenschrei kämen nur sehr wenige Menschen auf die Idee, diesen zu unterbinden – mit Ausnahme derer vielleicht, deren Lebenskraft und vitaler Ausdruck selbst schon sehr eingeschränkt ist oder die zwanghafte Kontroll- und Normfreaks sind. Für alle anderen ist dies ein „positiver“, gesunder und lebendiger Ausdruck. Doch mit den „negativen“ Anteilen von uns selbst wollen wir meist nichts zu tun haben, wollen sie schnell eliminieren, obschon sie zu uns gehören und uns etwas Wichtiges mitteilen wollen.

Noch eine weitere Anmerkung zum Thema Gesund oder Krank: Aus meiner Sicht ist derjenige als Krank zu bezeichnen, der sich selbst auch dafür hält! Der subjektiv leidet in Empfindung, Gefühl und Gedanken, Leidensdruck spürt, ausdrückt und aus eigenem Antrieb Hilfe sucht. Für einen ausschließlich rational denkenden Mediziner ist aber derjenige schon krank, der unnormale Laborwerte hat, der sich nicht einer willkürlich definierten Gesundheitsnorm gerecht verhält, dessen körperliche, stoffwechselmäßige, gefühlsmäßige und mentale Parameter aus dem Normbereich fallen – Stichwort ADHS, Menopause, Hypercholesterinämie und viel mehr. Was für eine Definitions-Macht haben die Ärtze heutzutage! Es werden dadurch vormals gesunde Menschen immer häufiger zu Kranken umdefiniert, die keinerlei Leidendruck spüren. Diese geraten dann – aufgrund eigener Ängste – umso leichter in die medizinische Geschäfts-Maschinerie. Dazu siehe auch der Artikel Verlust der Körper-Seele-Einheit in der Medizin.

Allopathie und Homöopathie?

Ich bin keineswegs gegen die ganze konventionelle Medizin bzw. Allopathie an sich, hat sie teils auch sehr positive Entwicklungen in Gang ge­setzt, die ich sehr zu schätzen weiß. Denken Sie nur an die ver­­bes­ser­te Hygiene oder an die manchmal notwendige Chirurgie, beispielsweise bei Knochen­bruch und die im Ernstfall lebensrettende Not­fall- und In­ten­siv­medizin. Auch einige Diagnosemittel wie Urin- / Blut­labor, Ultraschall oder in Notfällen auch Röntgen / CT / MRT können hilf­reich und sinnvoll sein. Doch das Wesen-tliche er­fasst die Allo­pathie eben nicht:

  • Den lebendigen, dynamischen Menschen als ein zutiefst individuelles und gleichzeitig in einen übergeordneten, hochkomplexen Kontext eingebettetes Wesen! Die herkömmliche Medizin betrachtet den Menschen immer noch weitgehend als eine von seiner Umwelt und von seiner seelischen Innenwelt isolierte, materielle Körpermaschine, die verschleißt, kaputtgeht und ständig repariert werden muss. Und genau deshalb erkennen im­mer mehr Menschen, dass medizinisch und menschlich etwas an ihnen vorbei läuft!

Der kranke Mensch: Für die Schulmedizin eine defekte biochemische Maschine und ein Haufen reparaturbedürftiger Materie. Für den Homöopathen ein in seinem Lebensfluss ins Ungleichgewicht und in Unordnung geratener lebendiger Mensch mit Körper, Seele und Geist.

Eine Verbindung beider Systeme ist meiner Ansicht nach zumindest momentan noch nicht mög­lich und sinnvoll, da das Denk- und Behandlungssystem der Allo­pathie dem der Homöo­pathie zu gegensätzlich, gegenläufig ist. Eine echte Beziehung und Zusammenarbeit kann es nur dann geben, wenn neben dem körperlich-stofflich-materiellen Aspekt gleichberechtigt das feinstofflich-energetisch-geistige Prinzip respektiert und anerkannt wird.

Ein rein schulmedizinisch denk­en­der Behandler, der sich Homöopath nennt, kann somit keine echte Klassische Homöopathie im Sinne Ihr­es Entdeckers Dr. Samuel Hahnemann anbieten. Er könnte es nur, wenn er die verstimmte Lebens­kraft als das eigentlich zu Be­han­delnde an­er­kennt und in körper­lich­-emotional-mental-pathologischen Zei­chen nur deren krankhafte Aus­wirk­ung wahr­nimmt. Des­halb miss­braucht er, wenn er seine herkömmliche allopathische Denk­weise bei­be­hält, ho­mö­opathische Heilmittel als allopath­isch-symptomverdrängende Mittel und nicht zur Ein­leitung der (Selbst-)Hei­l­ung der ver­stim­mten Lebens­kraft des Menschen!

Echte Heilung kommt von innen, nicht von außen

Der Mensch heilt aus sich selbst, aus der Kraft seines göttlichen We­sens­kerns heraus. Der Klassische Homöopath weiß um die Gesetz­mäßig­keiten, die zur Anwendung der Ho­möo­pa­thie un­er­lässlich sind und ohne deren Beachtung nie­mals Heilung mithilfe der inneren Kraft er­zielt werden kann. Das Aktivieren und Stärken dieser Selbstheilungskraft steht im Zentrum homöopathischen Denkens und Handelns!

Heilung ist Befreiung von unterdrückter Lebenskraft und Ausgleich von Einseitigkeiten

Heilung ist nicht das (schnelle) Ver­schwindenlassen und oberflächliche Eliminieren von Symptomen. Sie ist Aktivierung, Befreiung bzw. Neu­ordnung ein­strömender Lebens­kraft, in deren Ge­folge die entstandene innere Un­ordnung auf körperlicher, emo­tionaler und men­­taler Ebene neu strukturiert wird. Heil­ung im tieferen Sinne entsteht nicht durch Ein­schmieren der Haut­aus­schläge mit Salben oder Baden in miner­alischen Bä­dern, das Unterdrücken von Entzündungs­pro­zessen mit Kampfer, Kor­tison oder Anti­rheu­matika, nicht durch Unterdrückung und Verdrängung von Schmerzen mit Schmerzmitteln. Heilung entsteht auch nicht durch dauerhafte Ver­dräng­ung seel­ischer Konflikte ins Unbewusste. So entsteht höchstens eine gewisse oberflächliche Symptomlosigkeit, und das oft auch nur vorübergehend – bis zum nächsten Mal.

  • Alle Unter­drück­ungen und Ver­­drängungen bleiben bis zum Aus­gleich im Organismus gespeichert!

Und wenn symbol­isch ge­sehen genügend un­ter den Teppich gekehrt wurde, beginnt man halt immer öfter zu stol­pern, drüber ­zu­fallen, gar zu stürzen. Das sind dann die sichtbaren Symp­to­me der unter dem Teppich verborgenen Ursache. Von Heilung spreche ich also im Sinne von…

  • …einem Bewusstseins- und Selbsterfahrungs-Prozess!
  • …einem Reduzieren bis Beenden von Verdrängungen und Lösung von Unterdrückungen, Schritt für Schritt!
  • …einem Ausgleich von Einseitigkeiten und Extremen und die angemessene eigene Mitte und Kraft finden!
  • Tai Chi oder Yin-Yang-Symbol

    Tai Chi oder Yin-Yang-Symbol

    …einer Öffnung zur lebendigen Vielfalt des Lebens bzw. zur Fülle des Lebens, was angenehme / positive und unangenehme / negative Aspekte mit einschließt! Das Polaritätsgesetz – perfekt im chinesischen Yin-Yang-Symbol dargestellt – lässt grüßen.

  • …einer liebevollen Annahme dessen, was unveränderbar ist und was mich im Kern ausmacht!
  • …einer Lebensreise in Richtung liebevoller, angstfreier, authentischer und ganzer bzw. heiler werden! Und dies jeder in seiner passenden Form. Das Resonanzgesetz lässt grüßen.

Symptome sind Heilanzeiger und Wegweiser, nicht mehr und nicht weniger!

In der Klassischen Homöopathie werden keine Diagnosen und Sympto­me behandelt, sondern der aus seinem dynamischen Gleich­gewicht ge­fallene Mensch. Die Gesamtheit seiner patholog­ischen Zeichen ist Ausdruck eines inneren Un­gleichgewichts, einer inneren Notlage.

Symptome sind für den Homöopathen die Wegweiser zum passenden Heilmittel

Somit macht es für den Homöopathen kei­nen Sinn, nur beschreibende Diagnosen wie „Heuschnupfen“, „Rheu­ma“, „Fibromyalgie“, „Psoriasis“, „Tinnitus“, „Reizmagen“, „Gas­tritis“, „Migräne“, „Lippenherpes“, „Polypen“, „Depres­sionen“, „Burnout“, „Pho­bien / Angsterkrankung“ etc. zu behandeln. Aber es macht großen Sinn, die Gesamtheit der anzeigenden Zeichen und Empfindungen des Leidenden als Wegweiser zu nutzen. Als Wegweiser zu den (körperlich-seelisch wirksamen) homöopathischen Heilmitteln und Impulsen, welche die ver­stim­mte Lebenskraft bzw. Selbstheilungskraft von innen her zur Eigenregulation anregen. Welche die entstandene energetische Stagnation im Menschen wieder so weit wie möglich auflösen und ins dynamische Fließen bringen.

Übersetzen Sie doch mal abstrakte Diagnosenamen ins Deut­sche wie z.B. „Fibromyalgie“: „Fibro“ für faserig (Sehnen, Bänder), „my“ als Wortteil für Muskel und „algie“ für Schmerz. Zusammengefügt heißt „Fibromyalgie“ also nichts weiter als Schmerzen in Sehnen, Bändern und Mus­keln. Was für ei­ne seltsame Bezeichnung für Lokalitäten und Empfindungen! Tausende „verschiedene“ schul­medi­zinische Er­krank­ungen sind nichts weiter als grob zusammenfassende, künstliche und fremdartige, teils angster­zeugende Na­m­en für ei­ne Ansam­mlung von Zeichen „ei­ner“ da­hinter liegenden Notlage. Oder nehmen Sie den Begriff Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson oder Morbus Raynaud. Mediziner verwenden die Namen ihrer Kollegen für eine Krankheit? Sehr befremdlich und seltsam!

Ähnlichkeit vs. Gegensätzlichkeit oder Andersartigkeit

Die Klassische Homöopathie nutzt Symptome in ihrer Gesamtheit als Ausdruck ge­schwäch­ter Lebens- und Selbsterhaltungskraft zur Suche nach den passen­den Heilmitteln, welche dem erkrankten Zu­stand des Patienten möglichst ähnlich sind. Dies auf der Grundlage des sogenannten Resonanzprinzips, von Dr. Hahnemann Ähnlichkeitsprinzip genannt:

  • Ähnliches möge (nur) durch Ähnliches geheilt werden – Similia similibus curentur … und eben nicht durch Gegensätzliches oder völlig Andersartiges wie in der Allopathie.

Ähnliches möge nur durch Ähnliches geheilt werden … und nicht durch Gegensätzliches oder Andersartiges

Das passende, also dem Krankheitszustand des Patienten ähnliche und damit homöopathische Heilmittel erzeugt bei einem Gesunden ähnliche Symp­tome analog dem Zustand des Kranken. Die Mittel werden auch im Gegensatz zur Allopathie nicht in Tierversuchen und an kran­k­en Menschen ausprobiert, sondern im Rahmen sogenannter homöopathischer Arzneimittelprüfungen ausschließlich an ge­sun­den Freiwilligen geprüft. Diese werden durch die energetische Informa­tion des homöopath­isch­en Mittels vorübergehend „künst­lich krank“. Sie notieren ihre Symp­to­me und daraus ent­steht mit der Zeit durch die Arbeit verschiedener Prüfungsgruppen eine Symptom­samm­lung, das „char­akter­istische Arznei­mittelbild“. Diese Bilder be­nutzt der kundige Homöo­path dann als Hilfsmittel zur Suche nach dem der Krankheit des Pat­ienten momentan ähnlichsten Heilmittels.

Die Allopathie, ein von Dr. Hahnemann geprägter Begriff in Abgrenzung zur rein symptomfixierten Schul­medizin verfährt hin­gegen nach dem Prinzip:

  • Krankes wird durch meist Entge­gen­gesetztes (Schmerzmittel gg. Schmerz, Kälteschock gg. Verbrennung, Blut­druck­senker gg. Hoch­druck, Lipidsenker gg. erhöhte Blutfettwerte, „Uppers & Puscher“ gg. „Down-Zustände“, „Downer“ gg. „Up-Zustände“…) oder Andersartiges (Wegschneiden von Polypen, Wegätzen von Warzen, Chiropraktik gg. Inflexibilität in Gelenken, Muskeln und Faszien…) therapiert.

Heilung durch willkürlichen Regulationszwang und biochemische Fremdsteuerung???

Tatsächliche Heilung kann so nicht erfolgen, denn es wird meist gegen die Regulation der autonomen Lebens­kraft ge­arbeitet und nur zufällig und selten genug mit ihr. Allopathische Arzneien und Me­thoden üben einen von außen kommenden Regula­tions­zwang auf den Organismus aus, was einer Art willkürlichen Fremd­steuerung entspricht, die vor allem dann negativ zum Tragen kommt, je länger sie anhält und je stärker sie auf den geschwächten Organismus einwirkt! Die Ratio des Mediziners stellt sich dabei kontrollierend über die naturgegebene Selbstheilungskraft. Der Mediziner gibt vor zu wissen, was gut und schlecht für den Kranken ist!

Wer es ahnt oder bereits aus eigener Erfahrung weiß, dass allopathisch-chemische Arzneimittel in lebensbedrohlichen Notfällen manchmal zwar hilfreich, in der Daueranwendung jedoch den Menschen nur noch kraft- und empfindungs­loser, unlebendiger und ab­gestumpfter machen, in chron­ische Zustände richtiggehend hineintreibt, braucht sich nur mal in Pflege­sta­tionen umzuschauen. Hören Sie sich die Lebens- und Krankheitsgeschichten der Menschen mitsamt den erfolgten Behandlungsmethoden und Arzneimittelgaben an: Viele von ihnen nehmen seit Jahren bis Jahrzehnten bis zu zehn verschiedene, rein symptomatisch wirkende Arzneimittel und mehr zu sich. Führen Sie sich das Siechtum im Ganzen dort zu Gemüte, es ist erschreckend und macht nachdenklich, denn es hat nicht ausschließlich nur damit zu tun, dass wir immer älter werden.

„Homöopathische“ Komplexmittel haben mit Homöopathie nichts zu tun. Sie wirken wie alle Allopathika symptomunterdrückend!

Übrigens arbeiten auch die meisten naturheil­kund­lich­en Verfahren überwiegend mit gegensätzlich wirkenden und symptomverdrängenden und -unter­drück­enden Maßnahmen und Arzneien, wenn auch meist auf „sanftere“ und nebenwirkungsärmere Art und Weise! Auch die sogenannte „Komplex­mit­tel­homöopathie“ (Gemisch mehrerer poten­zier­ter Arznei­stoffe in D-Potenzen), die nur dem Namen nach mit Homöopathie etwas zu tun hat, tut dies! Auch hier wird durch die meist zu häufig wiederholte Einnahme zwar potenzierter, aber immer noch grobstofflicher Substanzen nur Blockierung von Lebens­kraft und dadurch Symptomunterdrückung und scheinbare „Heilung“ er­reicht. D-Potenzen und D-Potenz-Kom­plex­mittel wurden von Medizinern ent­wickelt, die nicht von der ursächlichen Auswirkung einer verstimmten Lebens­kraft auf den Organismus überzeugt waren, sondern schul­medi­zi­nisch-materiell und rein biochemisch-, stoffwechsel- und organbezogen denken. Das hat mit der echten Homöo­pa­thie im Sinne Dr. Samuel Hahnemanns nichts zu tun!

  • Klas­sische Homöopathie nach Hahnemann arbeitet nur mit homöopathischen Einzel­mit­teln und Einzelgaben in feinstofflichen, entmaterialisierten und potenzierten C- und Q / LM-Potenzstufen, niemals mit Gemischen (Komplexen) oder grobstofflichen D-Potenzen.

Chemie & Technik gegen Natur & Mensch oder Chemie & Technik für Natur & Mensch?

Früher war der „Heiler“ Priester, Mediziner, Psychologe, Lebensberater und Natur­kun­diger in einer Person. Liebe und Verbundenheit zur Natur, Philo­sophie, Glaube und Demut sowie menschliche Zuwendung, Anteilnahme und das mitfühlende, liebevolle Ge­spräch war­en das Fun­da­ment dieser Ar­beit.

Der spirituelle Bezugsrahmen war weitaus größer als heute. Der Mensch wurde als kleiner Teil eines unendlich großen „Systems“ gesehen, in welches er integriert ist und von dem er essentiell abhängt und nicht – wie heute rational-naturwissenschaftlich meist üblich – als die über allem schwebende Krone der Schöpfung, welche letztere nach egozentrischem Gutdünken willkürlich und ohne Konsequenzen an Mensch und Umwelt herummanipulieren kann. Dies führt bekanntermaßen allzu schnell zu Selbstüberschätzung und Arroganz, zu Gier, Geiz und Neid, zu absichernde Kontrolle, Machtmissbrauch und Freiheitseinschränkung, zu Trägheit, Degeneration und letztendlich zur (Selbst-)Zerstörung!

Die Schulmedizin im Würgegriff der Aktien-Ökonomie, rationalen Naturwissenschaft und kalten Technik. Ihr fehlt Zeit und Sinn für Menschlichkeit, Zuwendung, Mitgefühl und Anteilnahme!

Die breitangelegte und naturachtende Basis ist der heutigen Medizin (sowie vielen anderen naturwissenschaftlichen Zweigen) mehr oder weniger ab­handen gekommen. Sie wurde auf sachliche, rationale, materielle, biochemische, genetische, apparative, technologische, ökonomische und kassentechnisch abrechnungswürdige Ge­sichtspunkte eingeschränkt und hat folglich nur noch einen sehr engen Blickwinkel. Und sie ist gleichzeitig in unvernetztes Spezialistentum zersplittert: Hier der fürs Körperliche, dort der fürs Emotionale und da drüben der fürs Mentale Zuständige. Hier der für Verdauung, dort der für den Bewegungsapparat Zuständige. Und noch einer für Nerven und ein anderer für Hormone. Wobei der eine meist nicht weiß, was der andere macht. Der Blick fürs große Ganze verlor sich seit dem Zeitalter der Aufklärung (17. bis 18. Jahrhundert) im Detaildschungel des kleinmolekularen Irrgartens!

Die Medizin wirkt auf mich oft so einseitig und rational-techno­kratisch-nüchtern, stellt sie doch im­mer mehr die Diagnosestellung und die dazu not­wen­digen, sünd­teuren Apparaturen in den Vordergrund. Der Mensch und die Therapie- bzw. Heilungs­mög­lich­keiten von Krankheit – und hier vor allem die von der allopathischen Medizin und Pharmazie selbst mitproduzierten chronischen Krankheiten – ge­raten dagegen im­mer weiter ins Hinter­treffen! Scheint die eine Krankheit „besiegt“, kommt alsbald eine andere daher. Komisch, muss irgendwo ein Nest sein!? Die heutige Medizin spielt sich oft so auf, als könnte sie alles Kranke und Unangenehme ausmerzen und übersieht, dass das Kranke und Unangenehme zum Leben und zur polaren Welt des Menschen gehört, quasi die zweite Seite der Medaille ist. Leben ist niemals Symptomfreiheit oder Dauerwohlgefühl und alles andere wäre ein Irrglaube!

Der illusionäre Größenwahn der Medizin: Krankheit (als Symbol für das Negative & Böse im Leben) zu eliminieren.

Da braucht sich dann auch nie­mand mehr zu wun­dern, dass bei diesem sinnentleerten „symptomfrei-werden“ und „der Technik-hinterher-hecheln“ al­les immer teurer und un­be­zahlbarer wird. Die heutige pillen-, chemie-, technik- und apparatefixierte Schul­medizin hat den Boden unter ihren Füßen längst verloren und unter­liegt einer Hybris, die ich naturwissenschaftlich-technischen Machbar­keits- und Manipulationswahn nennen will!

Und viele Patienten spielen dieses Spiel des entfesselten Medizinmarktes bereitwillig und unhinterfragt mit, lassen sich allzu unkritisch auf diese medizinische Maschinerie und ihre Maßnahmen ein.

Fazit

Ich möchte hoffen, dass jeder einzelne Mensch, aber auch die für die Volks­gesundheit Verant­wort­lichen immer wei­ter umdenken und erkennen, Symp­tome positiv als Warn­signal bzw. Ret­tungs­versuch des Or­ganismus zu deu­ten und nicht negativ als etwas schnell zu Eliminierendes!

Wir Bürger steuern über unsere Nachfrage das Medizinsystem, in dem wir leben wollen und nicht die Pharmaindustrie und der Staat als ihr Handlanger!

Jeder Mensch hat für sich selbst die Wahl, den üblichen Weg mitzugehen oder eben nicht. Dieser Weg ist nicht prinzipiell falsch, aber eben ein wenig lieblos, bürokratisch durchreguliert und geistig eindimensional sowie langfristig folgenreich und kostspielig – und dies nicht nur im ökonomischen Sinne.

In einer echten Demokratie entscheidet letztlich jeder Einzelne eigenverantwortlich, welche Art von Medizin und welchen Umgang der Mediziner mit (leidenden) Menschen er will, nicht die Pharmaindustrie oder der Staat, der oft genug von der renditefixierten (Medizin-)Industrie und ihrer Lobby dominiert wird! Ich plädiere für eine Veränderung der Rahmenbedingungen von unten her, denn die staatlichen „Gesundheits“-Apparate scheinen fest in der Hand der Pharma-Lobbyisten zu sein.

Angst macht klein und Mut macht groß, jeder hat seine Wahl

Jeder Bürger steuert mit seiner medizinischen Nachfrage das medizinische Angebot. Aber ich verstehe und fühle aus eigener Erfahrung mit, dass es nicht immer leicht ist, seinem Bauchgefühl, seinem Herzen oder seiner Intuition zu folgen, eingetretene und gewohnte (Denk-)Pfade zu verlassen und als verstand- und materiebetonter Mensch nicht wissenschaftlich Bewiesenes zu wagen. Unsicherheit und Angst könnten die Folge sein. Doch die große Chance liegt für uns Menschen in der Entfaltung von mehr echtem, auf Erfahrung und Wohlwollen beruhendem, lebendigem und weniger theoretischem Bewusstsein (= mehr qualitative Weisheit statt quantitativem Wissen). Hier wäre die Möglichkeit gegeben, dass Herz und Kopf sich zu einer Einheit verbinden statt gegeneinander zu arbeiten. Es ist die Chance zu mehr Selbstachtung, Selbstsicherheit, Mut, Eigenverantwortlichkeit und vor allem mehr wesensgemäßer Selbstbestimmung. Und wenn dies alles dann noch mit einer liebevollen Grundeinstellung zu anderen Wesen und einer gewissen Demut vor der Schöpfung gepaart ist: Glückwunsch!

Möge auf Dauer die lebendige Ganzheitlichkeit und nicht ausschließlich die begrenzte Vernunft gewinnen!

©2007 Heilpraktiker Dieter Wolf in München: Bei Interesse an einer homöopathischen Behandlung oder psychologischen Beratung kontaktieren Sie mich unter 089 55279888.

Rechtliche Hinweise: Dieser Artikel dient Ihrer Information über die Methodik der Klassischen Homöopathie in München und stellt keine Anleitung zur homöopathischen Selbstbehandlung dar. Bei den oben evtl. aufgelisteten Beschwerden konsultieren Sie einen Heilpraktiker oder Arzt! Und: Bei den auf diesen Webseiten vorgestellten Behandlungsmethoden / Arzneimitteln handelt es sich um Methoden / Arzneimittel der homöopathischen Erfahrungsmedizin, die nicht zwangsläufig zu den allgemein anerkannten schulmedizinischen Methoden / Arzneimitteln gehören. Daher: Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen der jeweiligen Therapierichtung bzw. deren Anwender selbst!

Kommentare (2)

Füge einen Kommentar hinzu
  1. 30. März 2016
    Vielen Dank für Ihren großartigen Beitrag und die Erklärungen! Sie sprechen mir aus dem Herzen. (Ich wollte eigentlich nur den Begriff Allopathie nochmal genauer definiert "nachschlagen".) Antworten
    • 8. April 2016
      Hallo Frau Schmidt! Freut mich, dass Ihnen meine Ausführungen weiterhelfen könnten. LG Antworten

Füge einen Kommentar hinzu