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Selbstbehandlung mit Homöopathie – Teil 1

Homöopathie ist Behandlung verstimmter Lebenskraft…

homoeopathische selbstbehandlung mit tropfen und globuli

Homöopathische Heilmittel:
Tropfen und Globuli

…und damit eine energetisch wirkende Regulationstherapie und nicht primär symptomatische Behandlung von Lokalbeschwerden. Dies ist für überwiegend materiell und rational denkende Menschen schwer nachzuvollziehen und nicht leicht umzusetzten. Denn im homöopathischen Heilmittel wirkt kein materieller Wirk-Stoff , sondern eine immaterielle Wirk-Information! (gilt für Potenzen über der D 23, der C 12 und der LM 4 bzw. Q 4)

Die heilende (=ausgleichende) Information des Heil-Mittels, getragen von einigen Globuli oder Tropfen (Wasser-Alkohol-Gemisch), entspricht analog einer feinstofflichen Musikinformation, getragen von einer grobstofflichen CD. Zerlegt man die CD chemisch-analytisch, findet sich keine Musik, nur Materie in Form von Kunststoffen. Zerlegt man chemisch-analytisch ein Milchzuckerkügelchen z.B. des Mittels Arnika C 30 oder Q 30, findet man nur Milchzucker und keine Arnika-Moleküle. Logisch, denn der wirkende Faktor ist feinstofflich und informativ wie Musik, gespeichert auf einem materiellen Träger.

Sinn dieser homöopathischen Heilmittelzubereitung ohne grobstoffliche Wirkmoleküle ist die regulierende, ausgleichende Wirkung der feinstofflichen Informationen auf die alles Leben antreibende autonome Lebenskraft, die über die rein materielle Körper- und Organebene weit hinaus reicht. Ein weiterer Vorteil ist die völlige Nebenwirkungsfreiheit. So können auch im materiellen Urzustand giftige Stoffe zur Herstellung feinstofflicher, homöopathischer Heilmittel genutzt werden.

Selbstbehandlungsliteratur und die D-Potenz

Homöopathische Selbstbehandlung ist nur in sehr engen Grenzen möglich und sinnvoll

Die Selbstbehandlung (oder auch Laienbehandlung) mit homöopathischen Heilmitteln wird zwar ausgiebig und “kochbuchartig” verbreitet und angewendet, ist meiner Meinung nach aber nur in sehr engen Grenzen als Laie ohne homöopathisches Grundverständnis möglich! Übrigens gilt ähnliches zur Selbstbehandlung auch für den Homöopathen selbst. Der hat zwar das homöopathische Grundverständnis, aber schon häufig bei eigenen akuten und spätestens bei tiefergehenden Krankheitsprozessen fehlt ihm die nötige (emotionale) Distanz zu sich selbst: Stichwort „Betriebsblindheit“, die mehr oder weniger große Unbewusstheit gegenüber eigenen selbstschädigenden Programmen, die zu unförderlichem Denken und Verhalten führen und darüber beispielsweise zu körperlichen Beschwerden. Somit liegt der Schwerpunkt einer möglichen Selbstbehandlung auf eigenes Risiko vor allem auf leichten, einfachen und klaren!!! akuten Beschwerden und Verletzungen, weniger bei stärkeren akuten Beschwerden und keinesfalls bei chronischen Leiden! Doch um auch bei einfachen akuten Beschwerden wirklich den homöopathischen Grundregeln entsprechend zu (be)handeln, sollte, wie oben erwähnt, eine gewisse homöopathische Hintergrundkenntnis vorhanden sein, die ich weiter unten ganz kurz anreißen möchte.

Die oftmals standarisierten Behandlungs-Vorschläge in den entsprechenden Selbstbehandlungs-Büchern basieren oft nicht auf den vollständigen Regeln der Kunst homöopathischer Methodik im Sinne des Begründers der Klassischen Homöopathie, Dr. Samuel Hahnemann, und verlassen sie mit der Anwendung der sogenannten D-Potenz-Mittel¹ völlig. Sie sind der schulmedizinisch-allopathisch-grobstofflichen und biochemischen Sichtweise entsprungen und beziehen sich meist auf organische, oberflächliche und lokale Symptombehandlung ohne Berücksichtigung der Lebenssituation des Patienten und der eigentlich zu behandelnden geschwächten Lebenskraft. Der Unterschied in der Sichtweise auf die Prozesse von Krankheit und Gesundheit, auf den Sinn von Symptomen und in der Behandlungsart zwischen Schulmedizin / Allopathie und Homöopathie ist gravierend! Näheres hierzu siehe Artikel Homöopathie vs. Allopathie – Unterschiede.

D-Potenzen entspringen nicht der homöopathischen, sondern der allopathisch-schulmedizinischen Sichtweise!

D-Potenzen sind keine homöopathischen Mittel im engeren Sinne. Sie wurden von Medizinern entwickelt, die nicht an eine verstimmte feinstoffliche Lebenskraft glauben und ausschließlich dem materiellen Wirkstoff – wenn auch leicht nebenwirkungsreduziert – den Vorzug geben. Keine Frage: D-Potenzen haben eine Wirkung auf den Körper! Aber eben nicht im Sinne der Behandlung einer verstimmten Lebenskraft und daher sollte man deren Anwendung auch nicht Homöopathie nennen! Treffender wäre beispielsweise „allopathisch-medikamentöse Verdrängungs-Therapie mit potenzierten Arzneistoffen“. Dies betrifft genauso die sogenannten „homöopathischen Komplexmittel“, die meist aus einer Mischung verschiedener D-Potenz-Mittel bestehen und wie diese ebenso in häufigen Wiederholungen angewendet werden. „Echte“ Klassische Homöopathie hingegen arbeitet ausschließlich mit Einzelmitteln in Einzelgaben in sogenannten C- und Q- / LM-Potenzen¹ und diese sind für die Selbstbehandlung aufgrund ihrer Tiefenwirkung weit weniger geeignet!

Das Wirkprinzip der D-Potenz ist hierbei das Allopathische: Dabei wird – wie mit beispielsweise einem herkömmlichen Kopfschmerzmittel, jetzt nur mit einem potenzierten Arzneistoff mit materiellem Restwirkstoff – das Symptom Kopfschmerz medikamentös ausgeknipst, d.h. verdrängt, unterdrückt, eliminiert, vernichtet. Der Symptomausdruck wird blockiert und daher verschwindet das Symptom – wenn das Mittel denn tatsächlich zum Zustand des Patienten passt, das heißt, dem Krankheitszustand ähnlich genug gewählt wurde!

Die tieferliegende Störung in der Lebens- und Selbstheilungskraft, welche das Symptom und Warnsignal Kopfschmerz hervorbringt und welche eigentlich das zu Behandelnde wäre, wurde nicht im Geringsten berührt! Die immer noch im Organismus verbleibende Krankheitsinformation kann sich nun bei ihrem Fortbestehen an gleicher oder anderer Stelle als Schmerz wieder ausdrücken und vielleicht sogar in anderer Form, als anderes Krankheitssymptom – z.B. als Schwindel, Verwirrtheit oder Sehstörung – erscheinen. Und wenn das Ganze dann auch noch zeitversetzt oder an völlig anderer Lokalität stattfindet, würden der Laie wie auch der Schulmediziner keinen Zusammenhang mehr sehen.

Finger weg von häufigen Einnahmewiederholungen homöopathischer Heilmittel!

Da einige zur Selbstanwendung propagierten Niedrig-D-Potenz-Mittel bzw. homöopathischen Komplexmittel auch noch grobstoffliche und giftige Wirkmoleküle wie u.a. Bienengift (Apis), blauer Eisenhut (Aconitum napellus / Giftstoff Aconitin u.a.), das Schwermetall Quecksilber (Mercurius solubilis, Mercurius cyanatus) oder Arsen (Arsenicum album) beinhalten, rate ich von deren Anwendung dringendst ab! Die Dosis ist zwar sehr gering, es kann aber keine negative Wirkung ausgeschlossen werden. Ein anderes Problem ist die übliche häufige Einnahme-Wiederholung dieser Mittel, durch die eine Prägung der mitteleigenen Krankheitsinformation im Sinne einer unsachgemäßen „homöopathischen Arzneimittelprüfung“ ablaufen kann (mehr dazu im Artikel Selbstbehandlung mit Homöopathie – Teil 2). Somit können zeitversetzt immer wieder mal unnötige Symptome aus dem Arzneimittelbild des verabreichten homöopathischen Mittels auftauchen! Vergessen Sie nicht: Sie nehmen einen mit feinstofflicher Kraft aufgeladenen = potenzierten Arzneistoff zu sich.

Meine Empfehlung daher: Wenn Sie schon symptomatisch, organbezogen und nebenwirkungsreduziert behandeln wollen, dann nehmen Sie lieber rein pflanzliche Arzneimittel – sog. Phytotherapeutika – anstelle homöopathischer Heilmittel.

Homöopathie ist primär Freisetzung und Regulierung von Lebenskraft und nicht Zwangssteuerung entgleister Organfunktionen

Der Sinn der homöopathischen Therapie ist eben nicht symptomatische Behandlung, nicht Verdrängung und Unterdrückung von Beschwerden, kein vordergründig schnelles Verschwindenlassen von Symptomen, Zeichen und Ausdrücken.

Symptome sind wichtige Zeichen einer dahinterliegenden Störung der Lebenskraft und Wegweiser auf dem Weg zur Heilung

Homöopathie benutzt die Gesamtheit aller sinnlich erfassbaren, subjektiven wie objektiven Symptome als Wegweiser zum passenden Heilmittel – zur fehlenden Heilinformation – für das Stärken der geschwächten bzw. das Regulieren der in Unordnung geratenen Lebenskraft und Selbstheilungskraft des Patienten. Und diese gestörte Lebens- und Selbstheilungskraft drückt sich im Organismus durch Krankheits-Zeichen / -Symptome aus². Dies bedeutet, nicht die Zeichen und Symptome an sich sind die eigentliche Krankheit aus homöopathischer Sicht, sondern die verstimmte Lebenskraft im Hintergrund, und die Zeichen und Symptome sind die Wegweiser dorthin. So stimmt aus dem Blickwinkel der Homöopathie der Spruch „Es gibt nur eine Gesundheit, aber viele Krankheiten“ nicht! Passender wäre zu sagen: „Es gibt viele Ausdrücke einer Gesundheit und ebenso viele Ausdrücke einer Krankheit und beides zusammen nennt man Leben“.

Die gestörte feinstoffliche Lebens(erhaltungs)kraft oder Selbstheilungskraft kann nicht mit materiellen bzw. grobstofflichen Arzneimitteln – also Mitteln, in denen sich noch chemisch-materiell nachweisbare Wirkmoleküle befinden – heilend beeinflusst werden. Der Sinn homöopathischer Heilmittel ist ja genau die Abwesenheit jeglicher grobstofflicher Bestandteile, und genau dadurch werden sie – wie die Erfahrung der Anwendung es lehrt und was das Unverständnis der rein materiell fixierten Ratio hervorruft – so wirksam! Dazu gehört der spezielle Herstellungsprozess aus…

  • Verdünnung (= Dynamisierung = Entmaterialisierung und Entwicklung des geistartigen Heilmittelcharakters) und
  • Potenzierung (= feinstoffliche Kraftaufladung / Freisetzung der geistartigen Heilmittelkraft).

Homöopathische Heilmittel wirken nicht primär auf Organe, sondern auf die verstimmte Lebenskraft, welche die Organfunktionen übergeordnet regelt

Klassisch-naturwissenschaftlich ist dies (noch) nicht zu beweisen, aber das bedeutet ja nicht, dass es deswegen nicht funktioniert. Es fehlt nur ein rational-fassbares und von der alles dominierenden Naturwissenschaft akzeptiertes Erklärungsmuster. Doch da die Ratio nicht das einzige Wahrnehmungsorgan des Menschen ist und die klassische Naturwissenschaft auch nicht die einzig wahre Weltsicht, sollte hier jeder nach seiner eigenen Erfahrung gehen. Die homöopathischen Heilmittel wirken nicht auf Zellen, Gewebe und Organe mithilfe eines Wirk-Stoffes, der dann eine Regulation biochemisch erzwingt (und genau das tun die D-Potenz-Mittel und die herkömmlichen grobstofflichen Mitttel). Sie geben vielmehr einen feinstofflich-energetischen Impuls im Sinne einer fehlenden Information zur Selbstregulation in den Gesamtorganismus hinein, der aus Materie und Geist (oder Information), aus Form und Inhalt, aus Grobstofflichkeit und Feinstofflichkeit besteht. Dieser feinstoffliche Impuls soll den Ausgleich, die Regulation und Neuordnung der verstimmten Lebenskraft von innen her und möglichst sanft anstoßen. Und in deren Folge – da Feinstofflichkeit der Grobstofflichkeit übergeordnet ist – kommt es zu einer Regulation bis in die grobstoffliche zellulär-organische Körperebene hinein. Hintergründiges hierzu siehe im Artikel Unterdrückung vs. Heilung – Zwei Wege.

Grundverständnis der homöopathischen Prinzipien

Um die Heilmittel also angemessen, d.h. wirklich homöopathisch und nicht allopathisch symptomunterdrückend oder -verdrängend anzuwenden, sollte ein gewisses Grundverständnis über die homöopathischen Prinzipien vorhanden sein. Diese setzen sich aus drei Fundamenten und vier Säulen zusammen:

Die drei Fundamente und die vier darauf aufbauenden Säulen der Homöopathie

Immaterielle Lebenskraft / “Dynamis”

  • Ursächliche Gesundheits- bzw. Krankheitsebene aus Sicht der Homöopathie. Die Lebenskraft als Quelle alles Lebendigen und die Dynamis als die in alle Wesen einfließende feinstoffliche, regulierende, lebenserhaltende, sich über den materiellen Körper und die Psyche ausdrückende Kraft dieser Quelle.

Materielles Lebensprinzip

  • Stofflich-organischer, emotionaler und mentaler Gesamtorganismus des Menschen als Ausdrucksbühne freifließender oder geschwächter Lebenskraft bzw. Dynamis. Der Leib (als Lebensprinzip) ist das äußere Gefäß bzw. die Form oder Struktur. Der sich im Leib und seinen Funktionen ausdrückende Geist ist der Inhalt dieser Form. Sich im Leib ausdrückende Symptome werden primär als Zeichen der Schwächung der feinstofflichen Lebenskraft und einer daraus entstehenden inneren Unordnung der autonomen Regulationssysteme gesehen. Behandlung soll folglich primär im Bereich der verstimmten, feinstofflichen Lebenskraft („Selbstheilungskraft“) geschehen und möglichst wenig im grobstofflichen Organismus durch direkte Manipulation der oberflächlichen Symptome und Zeichen.

Ähnlichkeitsgesetz – Similia similibus curantur

  • Ähnliches wird durch Ähnliches kuriert (= Ähnlichkeitsgesetz bzw. Resonanzgesetz der Homöopathie). Das heißt, die Kraft bzw. Potenz und Charakteristik eines Heilmittels – gewonnen durch die homöopathische Arzneimittelprüfung und teils auch durch (nachfolgende) klinische Beobachtung – muss zur Krankheitspotenz und zum charakteristischen Krankheitsausdruck des Patienten passen – ihr also ähnlich genug sein, um einen Heilimpuls zu setzten und eine Selbstregulation über die Lebenskraft anzustoßen und in Bewegung zu bringen. Die Wirkkraft des Heilmittels soll mit der Lebenskraft wirken und nicht (allopathisch) gegen sie.

Kenntnis über die Krankheit

  • Gewonnen durch ein Grundlagenstudium der Anatomie, Physiologie und Pathologie des Menschen und in der Behandlung durch Anamnese / Befunderhebung, Untersuchung, sinnliche Beobachtung, Repertorisation etc. = Erfassen der krankmachenden Kraft und Charakteristik, welche auf Körper-, Emotional- und Mentalebene einwirkt und sich dort über Symptome Ausdruck verschafft. In der Schulmedizin gelten die Symptome bzw. deren Zusammenfassung in Syndrome als die Krankheit an sich, in der Homöopathie ist es die dahinterliegende verstimmte Lebenskraft und die Symptome sind die Zeichen hierfür.

Kenntnis über die Arzneimittel und deren Kräfte

  • Krank- bzw. heilmachende Wirkung auf körperlicher, gefühlsmäßiger und mentaler Ebene, gewonnen durch homöopathische Arzneimittelprüfungen und anschließendes Erstellen von „Arzneimittelbildern“, in welchen die Symptome und Charakteristika der jeweiligen homöopathischen Heilmittel zusammenfasst werden. Diese Einzelbilder werden dann in der „Materia Medica“, einer Sammlung aller homöopathischen Arzneimittelbilder zusammengefasst und im jeweiligen Krankheitsfall mit der Gesamtheit der Krankheitsausdrücke des Patienten abgeglichen.

Kenntnis über die Herstellung der Arzneien

  • Homöopathischer Herstellungsprozess der Dynamisierung und Potenzierung, Sinn und Unterschied verschiedener Potenzstufen usw.

Kenntnis über die Anwendung der Arzneien

  • Passende Potenzreihe (C oder Q/LM), passende Potenzhöhe (z.B. C30, Q30), Dosierung (Menge des Heilmittels), Verabreichungsart (Trocken, in Wasser aufgelöst, weiterverdünnt im 2. Wasserglas, Riechen), Wartezeiten nach Mittelgabe, Erfassen der (Heil-)Reaktionen nach Mittelgabe, Wechselwirkungen mit anderen Mitteln / Arzneien, Abschwächungs- / Blockadewirkung anderer Arzneimittel oder sonstiger therapeutischer Maßnahmen gegen das verabreichte homöopathische Heilmittel und deren Einwirkung auf die verstimmte Lebenskraft…

Weiterlesen im Artikel Selbstbehandlung mit Homöopathie – Teil 2

Fußnoten:

¹ Potenz: Dies bezeichnet den Verdünnungsgrad und die Kraftwirkung des Heilmittels. D-Potenz ist die Bezeichnung für ein Mittel in der Verdünnung 1:10 (D wie Dezimal), d.h. 1 Teil Ausgangssubstanz wird vermischt mit 10 Teilen Milchzucker und danach in einer bestimmten Art und Weise verrieben (=Potenziert). Diese D-Potenz-Herstellung hat Dr. Hahnemann selbst stets abgelehnt, da sie den Grundregeln der Homöopathie elementar widerspricht! Die D-Potenzen wurden damals von Ärzten entwickelt, die ein rein rationales und materielles Weltbild haben und an die Existenz einer Lebenskraft bzw. feinstofflichen Kraft nicht glauben können. Daher hielten sie einen materiellen Restwirkstoff im Arzneimittel für notwendig, da es sonst ihrer Ansicht nach nicht wirken könne. Und diese D-Potenzmittel werden dann wie allopathische Mittel in Wiederholungen eingesetzt, um auf die körperlichen Organe einen Regulationszwang ausüben, die Funktion quasi wieder in eine gewünschte Richtung zu drücken. Die Homöopathie nach Dr. Hahnemann hingegen verwendet ausschließlich C-Potenzen (C wie Centimal: Verdünnung 1:100 / z.B. C-30) und Q-Potenzen (Q wie Quinquaginta Millesimal: Verdünnung 1:50.000 / z.B. Q 30). Nur hier kann sichergestellt sein, dass die gewünschte Wirkung feinstofflicher Kraft auch zur Entfaltung kommt. Hierfür ist eine Entmaterialisierung (und Potenzierung = Kraftaufladung!) des groben Ausgangsstoffes notwendig!

² Übrigens: Gesundheit und Wohlbefinden sind auch Zeichen (Symptome, Ausdrücke…) der einfließenden Lebenskraft, nur eben hier der gestärkten, regulierten, ausgeglichenen, geordneten, gesunden!

Weiterlesen im Artikel Selbstbehandlung mit Homöopathie – Teil 2

©2010 Heilpraktiker Dieter Wolf in München: Bei Interesse an einer Behandlung oder Beratung kontaktieren Sie mich unter 089 55279888.
Rechtliche Hinweise: Dieser Artikel dient Ihrer Information über die Methodik der Klassischen Homöopathie in München und stellt keine Anleitung zur homöopathischen Selbstbehandlung dar. Bei den oben evtl. aufgelisteten Beschwerden konsultieren Sie einen Heilpraktiker oder Arzt! Und: Bei den auf diesen Webseiten vorgestellten Behandlungsmethoden / Arzneimitteln handelt es sich um Methoden / Arzneimittel der homöopathischen Erfahrungsmedizin, die nicht zwangsläufig zu den allgemein anerkannten schulmedizinischen Methoden / Arzneimitteln gehören. Daher: Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen der jeweiligen Therapierichtung bzw. deren Anwender selbst!

Kommentare (7)

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  1. 1. Oktober 2016
    Sehr geehrter Herr Wolf, noch eine Frage: kennen Sie Gewaltfreie Kommunikation? Sie haben Begriffe wie Gewaltfreiheit und Bitte verwendet. Da drängt sich mir als GFK-Trainerin die Vermutung auf, dass Sie Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg kennen. Und sehr schön die Wirkung von Homöopathie erklärt - hat zu meiner Bereicherung beigetragen. Besten Dank. Viele Grüße von Bayreuth nach München Antworten
    • 3. Oktober 2016
      Hallo Frau W.! Ja, Sie haben richtig vermutet, ich war vor ca. 16 Jahren bei Marshall Rosenberg selbst und danach bei einer Münchnerin im GFK-Training. LG Antworten
  2. 1. Oktober 2016
    Sehr geehrter Herr Wolf, ich hatte so schlechte Erfahrung mit einer klassischen Homöopathin. Ich bekam Nat mur in Q-Potenz gegen Depression und zu starken Wechseljahresblutungen. Die Depression wurde immer schlimmer, ich bekam sogar Selbstmordgedanken. Die Homöopathin hat gesagt, ich soll mehr verdünnen und das Mittel seltener nehmen (nur noch einmal die Woche). Ich habe mich wie fremd-gesteuert gefühlt, konnte meine Gefühle (Wut und Angst und Trauer gemischt) nur noch schlecht regulieren. Ich habe das Mittel ca. 8-10 Wochen genommen. Schließlich bin ich zu einer Pythotherapeutin gegangen, Frau Margret Madejsky in München. Und Blutungen gingen weg und Depressionen mit der Zeit auch.
    Diesen Sommer litt ich so unter Hitze. Mein Mund war staubtrocken und ich konnte nichts trinken, ich lief weinerlich durch die Wohnung und habe die Isomatte gesucht, um auf dem Balkon zu schlafen. Ich habe großen Respekt vor Homöopathie und ihren (Neben-)Wirkungen. Aber ich habe mir gedacht: schlimmer als damals mit Nat mur kann es nicht werden. Und ich habe Pulsatilla C30 genommen (in meiner Hausapotheke sind nur C-Potenzen). Was soll ich sagen? Ich habe gespürt, dass es sich leichter anfühlt, auch die HItze. Seitdem entwickle ich wieder mehr weibliche Eigenschaften, koche nicht mehr so ungern wie früher, kann mal wieder unbeschwert lachen und Witze machen, bin lebendiger, mute mich anderen auch mal mit meiner Emotionalität und Verletzlichkeit zu. Ich habe das Gefühl, "ganzheitlicher" zu werden. Ich habe seit der Hitzewelle noch 2 Gaben Pulsatilla C 30 genommen - wenn ich gespürt habe: jetzt fühlt sich das Leben wieder schwer an oder jetzt werde ich mir wieder fremder (Abstand Wochen).
    Meine Frage: Teilen Sie meine Einschätzung, dass Nat mur das falsche Mittel war? Und das die Homöopathin das Mittel hätte absetzen müssen? Teilen Sie meine Einschätzung, dass Pulsatilla vermutlich mein Konstitutionsmittel sein könnte? Wie könnte es homöopathisch weiter gehen? Ich meine, wann ist es Zeit mit Pulsatilla aufzuhören und mir einen Heilpraktiker zu suchen, der sich wirklch mit Homöopathie auskennt (evtl. Sie)? Antworten
    • 3. Oktober 2016
      Hallo Frau W.! Zunächst einmal ist das alles aus der Distanz und ohne Sie und die realen Situationen zu kennen, nur schwer einzuschätzen. Zumindest liegt der Verdacht nahe, dass nat-mur zu lange eingenommen wurde (und Sie beschreiben es ja in Ihrer Wahrnehmung mit Fremdsteuerung) und eine Mittelprägung stattgefunden haben könnte. Ich selbst gebe ein Mittel aus im Artikel genannten Gründen (und aus eigener leiblicher Erfahrung mit Mittelprägungen) nur 1x, keine Wiederholung, um genau das zu vermeiden! Ob pulsatilla Ihr "Konstitutionsmittel" ist, kann ich ebensowenig sagen, da ich sie a. nicht kenne und b. ich keinen Menschen auf eine Konstitution fixieren möchte. Ich behandle Schicht für Schicht, mit der Intention, dass letztlich der wesensgemäße Kern eines jeden Menschen freier zum Vorschein kommen möge. Was jedoch da zum Vorschein kommen will, hat kein Homöopath in der Hand, sondern eine ganz andere Instanz, und zwar die, die letztendlich heilt. Wie es weitergehen könnte? Ich kann Ihnen nicht aus der Distanz sagen, wann Sie das Mittel nicht nehmen sollen, da jede Mittelgabe von der aktuellen, individuellen Situation abhängt. Suchen Sie sich lieber einen Homöopathen oder eine Homöopathin, zu dem bzw. der Sie Vertrauen finden und seien Sie bitte zurückhaltend mit eigenen Mittelgaben (v.a. keine WDH der Mittel hintereinader!), ohne die Grundlagen der Homöopathie zu kennen. LG Antworten
  3. 24. März 2015
    Den Worten von Fr. Köck möchte ich mich anschließen. Vielen Dank für die sehr gute Information! Herzliche Grüße von Petra Hieckmann Antworten
  4. 8. September 2014
    Ich danke Ihnen, sehr geehrter Herr Dieter Wolf ! Ihre Informationen haben endlich Klarheit gebracht über diese Thematik, die ich sonst noch nirgends gefunden habe. Besonders wertvoll erachte ich, nun den Unterschied zw. D- und C-Potenzen zu wissen und auch, dass es eben nicht so sorglos zu Selbstbehandlung verwendet werden soll. Halbes Wissen kann eben wirklich immer besonders schädlich sein. Meine Hochachtung und herzlichen Dank Isabella Köck Antworten
    • 8. September 2014
      Freut mich, dass Ihnen der Artikel gefällt und ein wenig Klarheit bringen konnte.
      Ja, Sie haben Recht, potenzierte Arzneistoffe sollten keinesfalls sorglos und unbedacht und v.a. nicht in häufigen Wiederholungen u./o. dauerhaft angewendet werden! Antworten

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