Hilfe bei Lippenherpes in München

Allgemeines zu Lippenherpes / Lippenbläschen

Lippenherpes, Lippenbläschen

Schmerzhafte Lippenbläschen können Zeichen einer Abwehrschwäche sein

Da das den Lippenherpes bzw. die Lippenbläschen auslösende Herpes-Simplex-Virus in Westeuropa weit verbreitet ist, haben fast alle Erwachsenen bereits Kontakt mit ihm gehabt und tragen es latent in sich. Der Herpes-Erreger ist also ein ganz normaler „Mitbewohner“ in unserem Organismus.

Die Erst-Übertragung erfolgt meist im Zeitraum zwischen Geburt und frühstem Kindesalter und läuft über Speichel- bzw. Schleimhautkontakt mit dem infektiösen Bläscheninhalt, später als Erwachsener auch über Geschlechtsverkehr (oral, genital, anal).

In den allermeisten Fällen bleibt der Erstkontakt symptomlos und kann höchstens durch einen Antikörpertest nachgewiesen werden (= Nachweis von Abwehrkörpern des Immunsystems im Blutserum). Das Virus verbleibt allerdings lebenslang – und meist inaktiv – im Körper im Bereich der sensiblen Nervenknoten, den sog. Ganglien.

Lippenherpes ist Anzeiger für geschwächte Abwehrkraft infolge innerer oder äußerer Stressoren

Es kann dann durch äußere oder innere Stressfaktoren jederzeit aktiviert werden, was aus Sicht der Klassischen Homöopathie einer Schwächung der allgemeinen Energie bzw. Lebenskraft und Widerstandskraft entspricht. Das Absinken des Energielevels bzw. die Schwächung der inneren Lebenskraft führt zu einer Schwächung der Abwehrkraft und die Viren werden aktiv, Symptome zeigen sich. Hilfe bei Lippenherpes in München und seiner Behandlung mit Homöopathie bietet ihnen der Homöopath und Heilpraktiker Dieter Wolf an. Ziel der homöopathischen Behandlung ist v.a. eine Aktivierung der Selbstheilungskraft und eine langfristig verbesserte Abwehr- und Widerstandskraft.

Gleich weiter zum Artikel Behandlung des Lippenherpes mit Homöopathie

Immunität und familiäre Häufung des Lippenherpes

  • Die erfolgte Erstinfektion hinterlässt keine lebenslange Immunität. Gehäuftes Auftreten von Lippenherpes durch Reaktivierung der im Nervengewebe inaktiven Viren ist also möglich. Bei Aktivierung wandern sie aus den Nervenknoten in die oberflächlichen Körperregionen, wie beispielsweise in die Mund- oder Lippenschleimhaut. Ein erneuter Ausbruch ist somit keine Neuinfektion, sondern eine Re-Infektion!
  • Familiäre Häufung kann vorkommen, d.h. es kann eine erblich-genetische, konstitutionelle Vorbelastung (i.S. einer „Schwächung“ der Widerstandskraft) existieren, welche über die homöopathische Therapie erfahrungsgemäß zum Teil ausgeglichen werden kann. Denn genetische Strukturen bzw. die DNS verändern sich im Laufe der Lebenszeit durch Inwelt- und Umwelteinflüsse und sind nicht so unveränderlich und stabil, wie bisher angenommen.

Auslöser / Ursachen des Lippenherpes

Als Auslöser bzw. Ursachen fungieren allgemein Lebenskraft / Energie (Vitalkraft), autonome Eigenregulationsfähigkeit und Immunkraft schwächende Stressoren wie z.B.:

  • Psychische bzw. seelische Belastungen jeglicher Art (siehe hierzu auch Psychosomatik [Grundlagen] & Ursachen psychosomatischer Störungen)

    Lippenherpes ist häufig eine Frage von Stress: Des inneren Gleichgewichts oder Ungleichgewichts der physischen und psychischen Kräfte!

    • Schreck / Schock; belastende, verletzende (traumatische) seelische Erlebnisse
    • Ängste, Sorgen
    • Enttäuschungen / Kummer, depressive Verstimmungen
    • Aufregung / Übererregung (der gegenteilige Zustand einer depressiven Verstimmung)
  • (Mentale) Überforderung / Überbelastung / Stress / Dauerstress, Erschöpfung / „Burnout“ etc. → Dauerstress führt beispielsweise über eine dauerhafte Ausschüttung des Hormons Cortisol zur Dämpfung des Immunsystems und damit zu einer allgemein verschlechterten Abwehrlage!
  • Medikamente (Nebenwirkungen = Zellstress durch Giftwirkungen der chemischen Substanzen / Stoffwechselveränderungen / Behinderung der autonomen Regulationssysteme wie vegetatives Nervensystem, Hormonsystem, Immunsystem…)
    • Beispiel Herpes durch „Pille“ → Östrogene und Gestagene (Progesteron) beeinflussen die Tätigkeit des Immunsystems: Östrogene in Richtung übertriebene Reaktion / Allergie, Gestagene in Richtung Unterdrückung des Immunsystems. Die „Pille“ ist ein massiver, unverhältnismäßiger Eingriff in autonome Körperregulationen mit verharmlosten Risiken und weitreichenden Spätfolgen! Bedenken Sie, dass Sie hier ein Ihren Organismus fremdsteuerndes Dauermedikament schlucken!
  • Klimatische Faktoren wie Kälteeinwirkung / Verkühlung, UV- / Sonneneinstrahlung / Hitzeeinwirkung (Fieber)
    • Beispiel: Ein Stressfaktor wie Kältereiz kann „Erkältungen“ bzw. Schnupfen auslösen infolge einer vorübergehenden Schwächung der Lebenskraft und damit der Abwehrfunktion der Schleimhäute. Der gleiche Kältereiz kann auch tiefer bzw. systemischer eindringen, autonome Regulationen im Organismus schwächen und ein „schlummernder“ Herpesvirus erwacht und wird aktiv. Wenn der Betroffenen vorher auch noch erhitzt war und schwitzt, z.B. nach Sport / körperlicher Arbeit, kann der Kältereiz durch die plötzliche Wechselwirkung besonders intensiv einwirken…
  • Systemische oder lokale Erkrankungen bzw. bereits ablaufende Abwehrreaktionen wie Fieber / fieberhafte Infekte, im Rahmen anderer Hauterkrankungen (z.B. Ekzeme, Neurodermitis…) etc. → Konzentration der Abwehrkraft an anderen Stellen im Organismus. Das bisher in Schach gehaltene Herpesvirus wird aktiver…
  • Körperlicher Schock infolge einer Verletzung…
    • Z.B. durch Verbrennung: Schock, starker Schreck und Angst erzeugen starken inneren Stress und reduzieren die Immunkraft!
  • Menstruation bzw. Hormonschwankungen → Umstellungsphase im hormonellen Haushalt belastet den Organismus = erzeugt „Körperstress“, auf den die Frauen stärker reagieren, die tendenziell auch noch anderen Belastungsfaktoren ausgesetzt sind. Wie oben schon erwähnt: Pille manipuliert Hormonsystem!

Dauer des Lippenherpes

  • Der ganze Erkrankungsprozess vom Auftauchen der ersten Empfindungen in den Lippen bis zum vollständigen Abheilen der Krusten kann sich bis über zwei Wochen hinziehen.

Lokalisation der Herpesbläschen

  • Der häufigste Erscheinungsort von „Herpes“ allgemein sind Bläschen im Lippenbereich, Lippenherpes oder Herpes labialis, auch Lippenbläschen oder Fieberbläschen – wenn parallel dazu Fieber besteht – genannt. Ebenso treten sie öfters um den Mund herum auf oder erscheinen als Bläschen im Mundwinkel (Herpes im Mundwinkel).
  • Ebenso können sich Bläschen an der Lippeninnenseite oder im Mundraum, auf der Zunge oder im Rachen bilden.
    • Z.B. als „Gingivostomatitis herpetica“ oder „Stomatitis aphtosa“ (= Entzündung der Schleimhaut im Zahnfleisch- und/oder Mundbereich mit Bläschen und „Aphten“; umgangssprachlich auch „Mundfäule“ genannt)
    • Diese Beschwerden finden v.a. bei Säuglingen oder Kleinkindern im Rahmen der Erstinfektion statt und hier dann zusätzlich mit „Aphten“ (schmerzende weißliche Stellen mit rot-entzündlichem Randsaum), Fieber, regionaler Lymphknotenschwellung und -schmerz.
  • Auch an anderen Stellen im Gesicht können Beschwerden auftreten, z.B. Herpesbläschen an Nase, Wangen, Kinn oder Ohrläppchen. Auch Bläschen der Augenlider, Bindehaut oder gar Hornhaut sind möglich.

Symptome des Lippenherpes

Folgende Symptome des Lippenherpes zeigen sich im Rahmen einer Reaktivierung nach bereits in der Vergangenheit erfolgter Erstinfektion mit Herpes-Simplex-Viren:

  • Zuerst zeigt sich meist ein Taubheits- oder Spannungsgefühl des betroffenen Lippenbereichs, mit Jucken, Kribbeln und evtl. Brennen, Reißen oder Stechen. (Bei nur leicht geschwächter Abwehrkraft kann dies auch das einzige Symptom sein und es kommt nicht zum vollständigen Ausbruch der Lippenbläschen.)
  • Anschließend bilden sich trockene oder nässende, juckende, oft schmerzhafte, ca. stecknadelkopfgroße Bläschen auf rot-entzündetem Grund. Die prallen Bläschen enthalten anfangs eine klare Flüssigkeit, die nach ca. 3 Tagen eintrüben kann, sie wirken dann milchig oder leicht gelblich. Der Inhalt ist hochinfektiös, aber unangenehm nur für Menschen, die noch keine Erstinfektion hinter sich haben.
  • Die Lippenbläschen können einzeln auftreten, in losen Gruppen stehen, ringförmig gruppiert sein oder auch zusammenfließen. Manchmal kann das betroffene Lippenareal auch eine raue, schuppige, mehlige Optik haben.
  • Gelegentlich auch leichte Schwellung der regionalen Lymphknoten, die teilweise schmerzen können. (z.B. im Bereich Kieferwinkel bis unters Kinn bzw. oberer Halsbereich. Diese Beschwerden treten im Rahmen der Erstinfektion mit Fieber fast immer auf!)
  • Nach ca. 7-10 Tagen platzen die Lippenbläschen auf, sie trocknen aus und es bildet sich eine Kruste, die am Ende abfällt.

Lippenherpes und Ansteckung – Wie steht´s mit Bussis und Küssen bei Lippenherpes?

Der klare oder milchige bis leicht gelbliche Inhalt der Lippenbläschen ist hochinfektiös, das heißt, er enthält viele Viren (= Eiweiß-, Fett- und DNS-Partikel). „Kussverbot“ ist in den meisten Fällen jedoch unangebracht, da fast alle Menschen im „kussfähigen“ Alter das Virus ja bereits latent in sich tragen und somit nicht mehr neu angesteckt werden können.

Vor allem aber bei Säuglingen bzw. Kleinkindern ist Zurückhaltung angebracht, da diese eventuell noch nicht mit dem Virus in Kontakt kamen (Die Symptome einer Erstinfektion siehe unter Lokalisation, zweiter Unterpunkt: „Gingivostomatitis herpetica“ oder „Stomatitis aphtosa“).

Abgesehen davon ist es eher eine Frage, ob Küssen so noch Lust bereitet und eine ästhetische Frage als eine Frage in Bezug auf angesteckt werden oder nicht.


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Allgemeine Infos über Klassische Homöopathie

©2009 Heilpraktiker Dieter Wolf in München: Sie suchen Hilfe bei Lippenherpes? Bei Interesse an einer homöopathischen Behandlung oder Beratung kontaktieren Sie mich unter 089 55279888.
Rechtliche Hinweise: Dieser Artikel dient Ihrer Information über die Methodik der Klassischen Homöopathie in München und stellt keine Anleitung zur homöopathischen Selbstbehandlung dar. Bei den oben evtl. aufgelisteten Beschwerden konsultieren Sie einen Heilpraktiker oder Arzt! Und: Bei den auf diesen Webseiten vorgestellten Behandlungsmethoden / Arzneimitteln handelt es sich um Methoden / Arzneimittel der homöopathischen Erfahrungsmedizin, die nicht zwangsläufig zu den allgemein anerkannten schulmedizinischen Methoden / Arzneimitteln gehören. Daher: Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen der jeweiligen Therapierichtung bzw. deren Anwender selbst!