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Grenzen der Klassischen Homöopathie

Mögliche Heilungsblockaden

Dies ist ein häufig unterschätzter Faktor in der homöopathischen Behandlung: In der Vorgeschichte des Patienten finden sich – in Abhängigkeit der bisherigen Krankheitshäufigkeit – eine mehr oder weniger große Anzahl Lebenskraft bzw. Selbstheilungskraft unterdrückender und innere Ressourcen schwächender Ereignisse und Therapiemaßnahmen.

Das Foto zeigt homöopathische Heilmittel im Holzkoffer für Hausbesuche

Homöopathische Heilmittel im Holzkoffer für Hausbesuche

Dies wird vom Erkrankten aufgrund weitgehender Unbewusstheit über die Mechanismen von Verdrängung / Unterdrückung meist nicht so wahrgenommen. Letztlich leidet vor allem die innere selbsttätige Regulationsfähigkeit (z.B. in Form des vegetativen Nervensystems oder Hormonsystems) des Organismus bzw. des ganzen Menschen darunter. Die Selbstheilungskraft wird geschwächt, vermehrte physische / psychische Krankheit ist die Folge, und dann wird meist wieder Lebenskraft unterdrückend und verdrängend (ist gleich „allopathisch“) therapiert! Ein Teufelskreis entsteht. Medizinische Manipulation und Fremdbestimmung sowie steigende Abhängigkeit von Pillen und Apparaten ist so vorprogrammiert! Homöopathische Heilmittel erzeugen einen informativen Regulationsimpuls im Organismus, doch der wird unter diesen Umständen abgeschwächt oder gar blockiert. So kann das Heilmittel seine Wirkung nicht vollends oder gar nicht entfalten (siehe auch Organon 6 der Heilkunst, § 75).

Krankheit entsteht meist „nur“ durch Schwächung oder Blockierung der autonomen Regulationen im körperlichen und seelischen Organismus!

  • Zu den materiellen „Blockieren“ zählen beispielsweise Impfungen, bestimmte allopathisch wirkende chemische Mittel (z.B. Antibiotika, fiebersenkende Mittel / Antipyretika, Psychopharmaka, Zytostatika, Immunsuppresiva, entzündungshemmende Mittel / Antirheumatika / kortisonhaltige Mittel, Protonen-Pumpenhemmer…), aber auch pflanzliche Medikamente (Phytotherapeutika). Das Gleiche gilt auch für die meist in häufigen Wiederholungen eingenommenen „unhomöopathischen“ D-Potenz-Mittel und „unhomöopathischen“ Komplexmittel. Auch sie erzeugen infolge der meist häufig wiederholten Einnahme Widerstände und Blockaden in der autonomen Regulationsfähigkeit des Organismus. Die dadurch entstehenden Regulationsstörungen in Form sogenannter somatoformen, funktionellen Erkrankungen erzwingen meist eine langwierigere Behandlung, als ohne die vorhergehende Blockierung nötig gewesen wäre!
  • Zu den seelischen „Blockieren“ zählen anhaltend existentielle Ängste wie beispielsweise erkennbar in tiefstem Misstrauen, Nihilismus (alles ist sinnlos und nichtig), Fatalismus (selbstaufgebende Schicksalsgläubigkeit) usw. Die Blockierung der Energie zeigt sich in seelischen Erkrankungen wie Angststörungen, Zwängen / Zwangsstörungen, Depressionen (innerliche Selbst-Aufgabe / Selbst-Lähmung) oder geistigen Psychosen. Stark traumatisierende Erlebnisse (Traumata) / Gewalterfahrungen etc. führen oft zu einer Blockierung der Lebensenergie auf einem niedrigen Niveau, beispielsweise in Form einer posttraumatischen Belastungsstörung. Letztlich ist immer Angst der größte seelische „Lähmer“ und „Blockierer“! Ziel in der Behandlung mit Klassischer Homöopathie ist hier die schrittweise Auflösung der energetischen Störungen durch Aktivierung und Stärkung der regulativen Lebenskraft bzw. Selbstheilungskraft im Patienten. Wobei je nach Ausprägung der Störungen eine psychologische Begleitung sinnvoll oder notwendig sein kann.

Grenzen der Homöopathie

Grundsätzlich kann man sagen, dass jede Krankheitserscheinung mit Homöopathie behandelbar ist, da der ganze Mensch als System behandelt wird und nicht die einzelnen, isolierten Symptome bzw. die Erkrankung laut Diagnosenamen. Es gibt jedoch auch naturgegebene, materielle Grenzen:

  • Die Homöopathie hat ihre materiellen Grenzen dort, wo Gewebe und Organe bereits zu stark vorgeschädigt sind. So kann ein größerer Substanzverlust und bindegewebiger Umbau, wie er beispielsweise bei chronischer Polyarthritis in Form von Knorpeldefekten und Deformationen auftritt, auch mit Homöopathie nicht weggezaubert und in den ursprünglichen Ausgangszustand rückgeführt werden. Genauso fahrlässig wäre es, einen Knochenbruch ausschließlich mit Homöopathie behandeln zu wollen. Nachdem jedoch die Fraktur chirurgisch eingerichtet wurde, kann mit homöopathischen Heilmitteln das Zusammenwachsen (die Kallusbildung) erfahrungsgemäß beschleunigt werden.
  • Gleiches gilt für die homöopathische Behandlung seelischer Störungen. Bestimmte tiefsitzende, ins Unterbewusste / Seelische fest eingebrannte traumatische Erlebnisse können meiner Erfahrung nach meist nicht mehr endgültig und vollständig „gelöscht“ oder geheilt werden. Doch mit gestärkter Lebenskraft – der wesenseigenen Kraft zum Leben – und der wachsenden Fähigkeit zur bewussten, achtsamen, liebevollen, eigenverantwortlichen und selbstbestimmten „Eigenregulation“ seines Lebens lassen sich Altlasten wesentlich besser schultern und durchs Leben tragen (Stichwort Selbstliebe / Selbstwertgefühl). Hier kann die Klassische Homöopathie in München, teils unterstützt durch psychologische Lebensberatung zur allgemeinen Verbesserung Ihrer Lebenssituation einen wichtigen Beitrag leisten.
  • Eine weitere Grenze der lebenskraftstimulierenden Wirkung homöopathischer Heilmittel ist starke und vor allem dauerhafte allopathische Medikation (chemische oder pflanzliche „schulmedizinische“ Arzneimittel, die gegen die autonome Regulation wirken und nicht mit ihr = Symptomunterdrückung!). Diese Mittel erzeugen eine teils nur schwer durchdringbare Blockade der körpereigenen Regulation und stehen somit als massiver Widerstand gegen die Wirkrichtung der natürlichen, von innen kommenden Lebenskraft bzw. Selbstheilungskraft. In diesem Fall kann vielleicht noch Linderung der Beschwerden durch Verbesserung des Allgemeinzustandes, aber keine Heilung erreicht werden. Auch verändern die allopathischen Mittel die Symptomatik der natürlichen Erkrankung ins Unnatürliche (Symptomverschiebung) und schon sind einer homöopathischen Fehlverschreibung Tür und Tor geöffnet!
  • Der Erkrankte selbst hat es zu einem guten Teil in der Hand, sein Leben bewusst, selbstachtend und eigenverantwortlich seinem Wesen bzw. seiner inneren Ordnung gemäß zu leben oder eben nicht. Wenn er sich nicht – vor allem bei wiederholter, chronischer Erkrankung – zu Korrekturen einer selbstschädigenden und innere Unordnung hervorrufenden Lebenssicht und Lebensweise aufraffen kann oder will, kann auch eine homöopathische Therapie höchstens kurzfristig das entstandene Ungleichgewicht wieder ausgleichen. Auf Dauer ist so jedoch keine Heilung, kein inneres Gleichgewicht zu erreichen.
  • Ebenso ist die Kompetenz des Behandlers ein wesentlicher Faktor für Erfolg oder Misserfolg der homöopathischen Behandlung. Geduld, Erfahrung, gute Beobachtungsgabe, Einfühlungsvermögen (Empathie), Kenntnis der Lebens- und Krankheitsprozesse im Materiellen (Anatomie, Physiologie, Pathologie) wie im Immateriellen (Psychologie, Polaritätsgesetz, Resonanzgesetz) sowie der homöopathischen Grundlagen (z.B. Ähnlichkeitsprinzip / -gesetz, Dynamis / Lebenskraft, Kenntnis der Mittelwirkung) sind hier zu nennen.

Gleich weiter zu Stärken / Vorteile der Homöopathie

Klassische Homöopathie in München

Psychologische Lebensberatung in München

©2013 Heilpraktiker Dieter Wolf in München: Bei Interesse an einer Behandlung mit Klassischer Homöopathie oder einer Beratung kontaktieren Sie mich unter 089 55279888.
Rechtliche Hinweise: Dieser Artikel dient Ihrer Information über die Methodik der Klassischen Homöopathie in München und stellt keine Anleitung zur homöopathischen Selbstbehandlung dar. Bei den oben evtl. aufgelisteten Beschwerden konsultieren Sie einen Heilpraktiker oder Arzt! Und: Bei den auf diesen Webseiten vorgestellten Behandlungsmethoden / Arzneimitteln handelt es sich um Methoden / Arzneimittel der homöopathischen Erfahrungsmedizin, die nicht zwangsläufig zu den allgemein anerkannten schulmedizinischen Methoden / Arzneimitteln gehören. Daher: Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen der jeweiligen Therapierichtung bzw. deren Anwender selbst!

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