Ein Kurs in Wundern ist dein lebenslanger Erfahrungs- & Lernprozess

Der Kurs fordert dich von Anfang an auf zur wertungsfreien Beobachtung deines bisherigen Denkens, zum Hinterfragen dessen und bietet dir Hilfestellung sowie Möglichkeiten zum Um- und Neudenken an. Er fördert dein schrittweises Bewusst werden und deine Erfahrung sowie das Loslassen egozentrierter, weltlicher Fixierungen, Konditionierungen, überholter Automatismen und destruktiver Glaubenssätze. Er rüttelt wahrhaftig und radikal an deinem gesamten Welt-Körper-Ego-Glaubenssystem, an dem du – unabhängig davon, ob du es für wahr hältst oder nicht – hartnäckig festhältst.
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GOTT und dein wahres SELBST sind annähernd erfahrbar, aber nicht intellektuell greifbar!
Auch wenn der weltliche Zugang zum spirituellen Inhalt des Kurses anfangs über dein Verstandes-Denken läuft, solltest du nicht den Fehler begehen, seinen Inhalt, den HEILIGEN GEIST, dein SELBST oder GOTT rein intellektuell greifen zu wollen. Dies will Jesus mit Ein Kurs in Wundern nicht vermitteln. Dies ist kein Kurs im Lernen der Welt und der Optimierung ihrer Symbole, sondern ein Kurs im „Verlernen“ der Welt. Sein Weg führt aufgrund deiner hiesigen Verkörperung und des Glaubens daran jedoch eine kleine Weile durch sie hindurch.
Der weltliche Verstand: Eine Bremse beim spirituellen Erwachen
Denken über den Verstand ist eine innerhalb der Welt zum Überleben und zur Organisation deines alltäglichen „Lebens-Traums“ zwar nützliche Egofunktion. Sie hat im Kursdenken aber nur eine Art Türöffnerwirkung für „höhere“ erfahrbare Ebenen der geistigen Zusammenarbeit. Und dies jenseits von Kontrolle, Konkurrenz, Schuld, Angst, Besonderheits- und Trennungsideen und all ihrer Auswirkungen in der Welt. Der HEILIGE GEIST als Verbindungskanal zu diesen Ebenen, dein wahres SELBST, GOTT oder das allumfassende SEIN können von dir letztlich nur in freiem Willen gewählt werden und gewollt sein. Nur so können diese Ebenen schließlich vertrauensvoll annähernd erfahren werden, nicht intellektuell und theoretisierend erdacht.
Die wesentliche „Arbeit“ findet eh im Hintergrund jenseits des Verstandes statt, im tiefen Unbewussten, im rein geistigen Raum, durch den von dir gewählten HEILIGEN bzw. HEILENDEN GEIST. Dein Eigenanteil dazu ist nur die „kleine Bereitwilligkeit“, IHN tun zu lassen! Verfährst du im Kurslernen rein intellektuell, bleibst du fest an der Ego-Oberfläche kleben und blockierst SEINE Heilungsarbeit. Suchst du wirklich Erlösung bzw. Befreiung deines Geistes vom Leid der Welt? Dann brauchst du Hilfe von außerhalb des Egodenksystems. Dein weltlicher Verstand wurde gemacht, um genau diese Hilfe und Rückerinnerung an dein wahres SELBST zu unterbinden, dich an die Materie zu fesseln und so den „Schleier des Vergessens“ zu bewahren!
Ein Kurs in Wundern – Befreiender Erfahrungsweg und (Er-)Lösungsmittel
Ein Kurs in Wundern fragt dich: Lieber recht haben oder glücklich sein?
Im normalen Ego-Denkmodus entscheidest du dich meist, wie viele von uns, fürs Recht haben. Dies spiegelt eine grundsätzliche Einstellung in einer Gesellschaft unter der Herrschaft des Ego wider: (Ver-)Urteilen und Recht haben scheint uns über andere Macht und Kontrolle sowie ein Gefühl der Besonderheit, Identität und Sicherheit zu verleihen. Aber eben nur scheinbar, trügerisch und oberflächlich!
Der Preis des Rechthabens: Götzen – Leid & Kompensation in tausend Formen!
Ganze Industrien leben von der Kompensation dieser Mangelzustände. Sie bieten Götzen (Macht- und Liebessymbole, Ersatzgefühle, Ersatzhandlungen, Glücksprojektionen auf anbetungswürdige Technik, Wertgegenstände, Idole etc.) an zu deren Kompensation. Diese Art von äußerlicher Glückssuche muss letzen Endes immer ins Leere laufen und im Mangel enden: „…und du wirst bei jedem Male weinen, wenn ein Götze fällt. Der HIMMEL kann nicht dort gefunden werden, wo er nicht ist, und es kann keinen Frieden geben außer dort [im wahren SELBST].“
Glücklich sein: Die Reise nach Hause beginnt mit einem Geisteswandel in der Fremde

Diesen Übergang oder Geisteswandel erreichst du, wenn du endlich die Verantwortung für deine Art des Sehens übernimmst. Für dein Für-Wahr-Nehmen, dein Träumen und Projizieren von Ideen und Bildern aus dem Geist heraus auf die Leinwand der Welt. Jedes Mal, wenn du wählst in Präsenz und Klarheit auf deine selbstgemachten Träume zu schauen, triffst du eine bewusste Wahl fürs Erwachen.
Schau nach innen: Du bist der Träumer, nicht der Traum oder die Rolle, die du darin zu spielen meinst!
Du beobachtest deine Traumfiguren auf der Leinwand, ihre Rollen – und mit einer davon identifizierst du dich – und ihr Handeln. Bemerkst dabei deine Deutungen, Wertungen, Urteile und Identifikation oder eben deine Desidentifikation damit. Bist dir allem gewahr, was die Körpersinne dir vermitteln. Und wirst dir mit der Zeit ebenso gewahr, dass du es bist, der ihnen ihre Bedeutung verleiht, und eben wieder entziehen kann. Entscheide in jeder Situation von Neuem, ob du den Körper, für den du dich hältst, als Trennungsmittel, Urteilsschwert und Angriffswaffe verwendest oder als Heilmittel, Vergebungs- und Friedensinstrument. Reise also mit Bedacht durch diese Welt und frage dich wohin du wirklich willst!
„Begib dich nicht auf nutzlose Reisen, denn sie sind fürwahr vergeblich. Das Ego mag danach verlangen, doch der reine Geist kann sich nicht auf sie begeben, weil er auf immer und ewig nicht von seinem FUNDAMENT scheiden will.
Die Reise zum Kreuz sollte die letzte »nutzlose Reise« sein. Halte dich nicht damit auf, sondern lass sie als vollbracht hinter dir. Wenn du sie als deine letzte nutzlose Reise annehmen kannst, dann steht es dir auch frei, dich meiner Auferstehung anzuschließen. Solange du das nicht tust, ist dein Leben in der Tat verschwendet. Es inszeniert bloß aufs neue die Trennung, den Verlust der Macht, die vergeblichen Wiedergutmachungsversuche des Ego und schließlich die Kreuzigung des Körpers beziehungsweise den Tod. Solche Wiederholungen sind endlos, bis sie aus freien Stücken aufgegeben werden. Begehe nicht den mitleiderregenden Fehler, dich an das alte rauhe Kreuz zu klammern. Die einzige Botschaft der Kreuzigung ist die, dass du das Kreuz überwinden kannst. Bis dahin steht es dir frei, dich so oft zu kreuzigen, wie du willst.“ [Textbuch Kap.4, Einleitung, Abs.2-3 / Anm.: Das Kreuz – wie die Kreuzigung – ist hier ein Symbol des Angriffs auf die Einheit, ein Symbol für die Anhaftung an Trennung, Traum, Welt, Körper, Schmerz und Vergänglichkeit; s.a. Übungsbuch Lek. 196]
Und das Kreuz der Welt hinter dir zu lassen und dich endlich der Auferstehung anzuschließen, ist der ultimative Reisebeginn nach Hause. Es ist eine Entscheidung im Geiste deiner „kleinen Bereitschaft“ wirklich nach Hause zu wollen. Dorthin, wo du schon immer warst, und jetzt immer noch bist! Hörst du nicht deine INNERE STIMME dich herbeirufen?
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Dies war Teil 4 einer neunteiligen Artikelreihe über Ein Kurs in Wundern,
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• Ein Kurs in Wundern® & EKIW® sind markengeschützte Begriffe der Foundation for Inner Peace, USA.
• Verwendung der Begriffe, Zitate und Bilder mit freundlicher Duldung durch den deutschen Rechteinhaber Greuthof Verlag und Vertrieb GmbH, 79100 Freiburg i.Br
• Obige Zitate aus: „Ein Kurs in Wundern“, Textbuch/Übungsbuch/Handbuch für Lehrer, Greuthof Verlag, 5. Aufl. 2001
• Weitere Literatur: „Einführung in Ein Kurs in Wundern“, Kenneth Wapnick, Greuthof Verlag, 4. Aufl. 1996