Was ist „Ein Kurs in Wundern“ (EKIW) – Einführung Teil 4

Ein Kurs in Wundern ist dein lebenslanger Erfahrungs- & Lernprozess

GOTT kann erahnt und geliebt, aber nicht mit Körpersinnen dingfest gemacht werden - Ein Kurs in Wundern
„Kein Auge hat gesehen und kein Ohr gehört [was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben]“; aus 1 Korinther 2,9
Wahrlich, der spirituelle Pfad dieses Geistestrainings, den der Kurs dir anbietet, ist kein leicht und flüssig lesbarer Stoff für unseren begrenzten, urteilenden und materialistisch denkenden Verstand. Doch Ein Kurs in Wundern® ist der Mühe wert, wenn du es schaffst, dich voll und ganz auf ihn einzulassen, trotz innerer Widerstände aus dem Ego-Verstand. Du musst nicht alles intellektuell verstehen, um seinen verborgenen geistigen und gütigen Inhalt aus der materiellen Form dieses Buches zu extrahieren. Ahne, vertraue, fühle, glaube, erfahre, erfahre, erfahre, und die Überzeugung kommt und endlich die Gewissheit.

Der Kurs fordert dich von Anfang an auf zur wertungsfreien Beobachtung deines bisherigen Denkens, zum Hinterfragen dessen und bietet dir Hilfestellung sowie Möglichkeiten zum Um- und Neudenken an. Er fördert dein schrittweises Bewusst werden und deine Erfahrung sowie das Loslassen egozentrierter, weltlicher Fixierungen, Konditionierungen, überholter Automatismen und destruktiver Glaubenssätze. Er rüttelt wahrhaftig und radikal an deinem gesamten Welt-Körper-Ego-Glaubenssystem, an dem du – unabhängig davon, ob du es für wahr hältst oder nicht – hartnäckig festhältst.

Zurück zu:

Teil 3 Teil 2 Teil 1

GOTT und dein wahres SELBST sind annähernd erfahrbar, aber nicht intellektuell greifbar!

Auch wenn der weltliche Zugang zum spirituellen Inhalt des Kurses anfangs über dein Verstandes-Denken läuft, solltest du nicht den Fehler begehen, seinen Inhalt, den HEILIGEN GEIST, dein SELBST oder GOTT rein intellektuell greifen zu wollen. Dies will Jesus mit Ein Kurs in Wundern nicht vermitteln. Dies ist kein Kurs im Lernen der Welt und der Optimierung ihrer Symbole, sondern ein Kurs im „Verlernen“ der Welt. Sein Weg führt aufgrund deiner hiesigen Verkörperung und des Glaubens daran jedoch eine kleine Weile durch sie hindurch.

GOTT will von dir tief innerlich in Vertrauen, Glauben und Überzeugung erfahren, nicht theoretisch-intellektuell erdacht werden!
Und in diesem Status Quo werden wir hier – im Traum der Welt, wo wir zu sein glauben – von Jesus abgeholt! Ich wiederhole zwei Aspekte aus Teil 3: Dies ist kein Kurs in Verneinung der Welt oder in Missachtung von Körperlichkeit. Welt und Körper sind – genauso wie Raum und Zeit – an sich neutral und erhalten eine Bedeutung für dich, je nach Deutung, sprich: je nach Denksystem, dass du im Entscheider wählst. Also geh eine kleine Weile den Erfahrungsweg im Klassenzimmer von Körper und Welt. Doch fokussiere deinen Geist anders und lerne, die STIMME FÜR GOTT in dir für dich wieder erfahrbar werden zu lassen.

Der weltliche Verstand: Eine Bremse beim spirituellen Erwachen

Denken über den Verstand ist eine innerhalb der Welt zum Überleben und zur Organisation deines alltäglichen „Lebens-Traums“ zwar nützliche Egofunktion. Sie hat im Kursdenken aber nur eine Art Türöffnerwirkung für „höhere“ erfahrbare Ebenen der geistigen Zusammenarbeit. Und dies jenseits von Kontrolle, Konkurrenz, Schuld, Angst, Besonderheits- und Trennungsideen und all ihrer Auswirkungen in der Welt. Der HEILIGE GEIST als Verbindungskanal zu diesen Ebenen, dein wahres SELBST, GOTT oder das allumfassende SEIN können von dir letztlich nur in freiem Willen gewählt werden und gewollt sein. Nur so können diese Ebenen schließlich vertrauensvoll annähernd erfahren werden, nicht intellektuell und theoretisierend erdacht.

Die wesentliche „Arbeit“ findet eh im Hintergrund jenseits des Verstandes statt, im tiefen Unbewussten, im rein geistigen Raum, durch den von dir gewählten HEILIGEN bzw. HEILENDEN GEIST. Dein Eigenanteil dazu ist nur die „kleine Bereitwilligkeit“, IHN tun zu lassen! Verfährst du im Kurslernen rein intellektuell, bleibst du fest an der Ego-Oberfläche kleben und blockierst SEINE Heilungsarbeit. Suchst du wirklich Erlösung bzw. Befreiung deines Geistes vom Leid der Welt? Dann brauchst du Hilfe von außerhalb des Egodenksystems. Dein weltlicher Verstand wurde gemacht, um genau diese Hilfe und Rückerinnerung an dein wahres SELBST zu unterbinden, dich an die Materie zu fesseln und so den „Schleier des Vergessens“ zu bewahren!

Ein Kurs in Wundern – Befreiender Erfahrungsweg und (Er-)Lösungsmittel

Dies ist ein Kurs in Geistesschulung. Jedes Lernen verlangt Aufmerksamkeit und Fleiß auf einer bestimmten Ebene [Textbuch S.15, Abs.4]
Ein Kurs in Wundern als Erfahrungsweg erfordert – wie jedes Lernen innerhalb von Raumzeit – ein gewisses Maß an Hingabe in Form von Aufmerksamkeit, Zeit, Regelmäßigkeit, Geduld, Disziplin und Fleiß. Er ist ein im tiefen Geiste deiner Bereitwilligkeit und in deinem sich sehnenden, wohlwollenden Herzen ablaufender Lernprozess zur Wiedererinnerung und Rückbindung (= lat. religio). Es ist ein sanftes und beharrliches Lösen vom irrtümlichen Glauben, du wärest von GOTT getrennt und hättest die letztendliche Macht, Kontrolle oder „Autorenschaft“ über das, was du dein Leben nennst. Die weltliche Suche nach dem Stein der Weisen, nach anhaltender Gesundheit und ewigem Leben im Körper oder die gutgemeinte Rettung der Welt vor einer Klima“katastrophe“ ist Teil dieses grundlegenden Irrtums, sind Symbole einer fehlgeleiteten Suche auf der falschen Ebene.

Ein Kurs in Wundern fragt dich: Lieber recht haben oder glücklich sein?

Möchtest du lieber recht haben oder glücklich sein? [Textbuch S.620 Abs.1]
In Ein Kurs im Wundern heißt es sinngemäß: Möchtest du lieber recht haben, sprich auf deinen „Leinwand-Projektionen“, irrtümlichen Deutungen, Wertungen und Urteilen beharren und sie als deine Wirklichkeit für wahr nehmen. Oder doch lieber glücklich und in Frieden sein, sprich die Führung DEM überlassen, DER weiß, was du in Wahrheit in dir – und nicht außerhalb von dir – suchst?“. Deine Wahl!

Im normalen Ego-Denkmodus entscheidest du dich meist, wie viele von uns, fürs Recht haben. Dies spiegelt eine grundsätzliche Einstellung in einer Gesellschaft unter der Herrschaft des Ego wider: (Ver-)Urteilen und Recht haben scheint uns über andere Macht und Kontrolle sowie ein Gefühl der Besonderheit, Identität und Sicherheit zu verleihen. Aber eben nur scheinbar, trügerisch und oberflächlich!

Der Preis des Rechthabens: Götzen – Leid & Kompensation in tausend Formen!

Suche nicht außerhalb von dir. Denn es wird misslingen, und du wirst bei jedem Male weinen, wenn ein Götze fällt. [Textbuch S.620 Abs.1]
Der Preis, den du und wir letztendlich alle – die Richter wie die Verurteilten, die Täter wie die Opfer – dafür bezahlen müssen, ist unermesslich hoch. Denn unter der Oberfläche wächst und gedeiht meist unbewusst und heimlich das spaltende Ego. Das Ego ist der Antichrist und Herr über die „Sünde“ (= unser irrtümlicher Glaube an Trennung). Es ist die Quelle von Schuld und Angst, Konkurrenzdenken, menschliches Gegeneinander und Lieblosigkeit. Hier findet sich die Ursache von Mangel, Gier und Habsucht, innerer Leere, Zweifel und Konflikt. Schmerz, Leid, Krankheit, Depression, Verlorenheit, Sinnverlust, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung haben im trennenden Egodenken ihren Ursprung.

Ganze Industrien leben von der Kompensation dieser Mangelzustände. Sie bieten Götzen (Macht- und Liebessymbole, Ersatzgefühle, Ersatzhandlungen, Glücksprojektionen auf anbetungswürdige Technik, Wertgegenstände, Idole etc.) an zu deren Kompensation. Diese Art von äußerlicher Glückssuche muss letzen Endes immer ins Leere laufen und im Mangel enden: „…und du wirst bei jedem Male weinen, wenn ein Götze fällt. Der HIMMEL kann nicht dort gefunden werden, wo er nicht ist, und es kann keinen Frieden geben außer dort [im wahren SELBST].“

Glücklich sein: Die Reise nach Hause beginnt mit einem Geisteswandel in der Fremde

Auf dem Weg zum inneren Frieden mit Ein Kurs in Wundern
Innerer Frieden und Glück wohnen in dir! -Foto: bildtankstelle.de-
Dieser Kurs ist ein Beginn, kein Ende. DEIN FREUND geht mit dir. Du bist nicht allein. [Übungsbuch S.488, Abs. 1]
Ein Kurs in Wundern vermittelt den Beginn einer Reise nach Hause zu wahrem inneren Frieden, Fülle und Glück. Sie beginnt in deiner individuellen Wahrnehmung der raumzeitlichen Welt und ihrer Körper. Diese Reise als Zwischenschritt im Erwachen der allumfassenden Erkenntnis nennt der Kurs das Eintauchen in den „heiligen Augenblick“. Sie endet „jenseits“ davon in deiner wahren Heimat in CHRISTUS, deinem wahren SELBST. Andere Begriffe im Kurs für diesen Übergang anstelle von „heiliger Augenblick“ sind „wahre Wahrnehmung“, „wirkliche Welt“ oder auch „glücklicher Traum“.

Diesen Übergang oder Geisteswandel erreichst du, wenn du endlich die Verantwortung für deine Art des Sehens übernimmst. Für dein Für-Wahr-Nehmen, dein Träumen und Projizieren von Ideen und Bildern aus dem Geist heraus auf die Leinwand der Welt. Jedes Mal, wenn du wählst in Präsenz und Klarheit auf deine selbstgemachten Träume zu schauen, triffst du eine bewusste Wahl fürs Erwachen.

Schau nach innen: Du bist der Träumer, nicht der Traum oder die Rolle, die du darin zu spielen meinst!

Du beobachtest deine Traumfiguren auf der Leinwand, ihre Rollen – und mit einer davon identifizierst du dich – und ihr Handeln. Bemerkst dabei deine Deutungen, Wertungen, Urteile und Identifikation oder eben deine Desidentifikation damit. Bist dir allem gewahr, was die Körpersinne dir vermitteln. Und wirst dir mit der Zeit ebenso gewahr, dass du es bist, der ihnen ihre Bedeutung verleiht, und eben wieder entziehen kann. Entscheide in jeder Situation von Neuem, ob du den Körper, für den du dich hältst, als Trennungsmittel, Urteilsschwert und Angriffswaffe verwendest oder als Heilmittel, Vergebungs- und Friedensinstrument. Reise also mit Bedacht durch diese Welt und frage dich wohin du wirklich willst!

„Begib dich nicht auf nutzlose Reisen, denn sie sind fürwahr vergeblich. Das Ego mag danach verlangen, doch der reine Geist kann sich nicht auf sie begeben, weil er auf immer und ewig nicht von seinem FUNDAMENT scheiden will.
Die Reise zum Kreuz sollte die letzte »nutzlose Reise« sein. Halte dich nicht damit auf, sondern lass sie als vollbracht hinter dir. Wenn du sie als deine letzte nutzlose Reise annehmen kannst, dann steht es dir auch frei, dich meiner Auferstehung anzuschließen. Solange du das nicht tust, ist dein Leben in der Tat verschwendet. Es inszeniert bloß aufs neue die Trennung, den Verlust der Macht, die vergeblichen Wiedergutmachungsversuche des Ego und schließlich die Kreuzigung des Körpers beziehungsweise den Tod. Solche Wiederholungen sind endlos, bis sie aus freien Stücken aufgegeben werden. Begehe nicht den mitleiderregenden Fehler, dich an das alte rauhe Kreuz zu klammern. Die einzige Botschaft der Kreuzigung ist die, dass du das Kreuz überwinden kannst. Bis dahin steht es dir frei, dich so oft zu kreuzigen, wie du willst.“
[Textbuch Kap.4, Einleitung, Abs.2-3 / Anm.: Das Kreuz – wie die Kreuzigung – ist hier ein Symbol des Angriffs auf die Einheit, ein Symbol für die Anhaftung an Trennung, Traum, Welt, Körper, Schmerz und Vergänglichkeit; s.a. Übungsbuch Lek. 196]

Und das Kreuz der Welt hinter dir zu lassen und dich endlich der Auferstehung anzuschließen, ist der ultimative Reisebeginn nach Hause. Es ist eine Entscheidung im Geiste deiner „kleinen Bereitschaft“ wirklich nach Hause zu wollen. Dorthin, wo du schon immer warst, und jetzt immer noch bist! Hörst du nicht deine INNERE STIMME dich herbeirufen?

————— ♦ – ♦ – ♦ —————

Dies war Teil 4 einer neunteiligen Artikelreihe über Ein Kurs in Wundern,

zurück zu Teil 1 Teil 2 Teil 3 und weiter gehts hier: Teil 5 Teil 6

Die Links unterhalb sind aktuell noch inaktiv, da Artikel in Überarbeitung!!!

Teil 7 TEXT – Teil 8 TEXT – Teil 9 TEXT

Literatur- und Rechte-Hinweis
Originalzitate der verwendeten Literatur wurden als solche gekennzeichnet. Alles andere stellt das Verständnis von Dieter Wolf in seiner persönlichen Arbeit mit dem „Kurs“ dar und muss nicht deckungsgleich mit dem Verständnis der Rechteinhaber sein.
Ein Kurs in Wundern® & EKIW® sind markengeschützte Begriffe der Foundation for Inner Peace, USA.
• Verwendung der Begriffe, Zitate und Bilder mit freundlicher Duldung durch den deutschen Rechteinhaber Greuthof Verlag und Vertrieb GmbH, 79100 Freiburg i.Br
• Obige Zitate aus: „Ein Kurs in Wundern“, Textbuch/Übungsbuch/Handbuch für Lehrer, Greuthof Verlag, 5. Aufl. 2001
• Weitere Literatur: „Einführung in Ein Kurs in Wundern“, Kenneth Wapnick, Greuthof Verlag, 4. Aufl. 1996
©2013, aktualisiert 05.02.26 Heilpraktiker Dieter Wolf – Infos zu integrativer Medizin, Psychologie, Psychosomatik (Mind-Body-Medizin), Komplementär- / Alternativmedizin (z.B. Klassische Homöopathie), Achtsamkeit, Meditation, Spiritualität („Ein Kurs in Wundern“) und mehr…