Duale Ego-Welt vs. GOTTES Nondualität – Jenseits von Richtig & Falsch

Wohin führt dich dieser Geisteswandel? An einen „Ort“ jenseits von Richtig und Falsch! Ein Kurs in Wundern® weist aufgrund seiner nondualen Ausrichtung für einige Menschen einen möglichen Weg durch die konflikthafte, den Geist ablenkenden Welt der Dualität und Materialität. Er führt dich weg vom üblichen verstandes-analytischen, wertenden und urteilenden Trennungsdenken in Kategorien wie „Richtig-Falsch“ und „Gut-Schlecht-Böse“. Er verschiebt dein Denken zu innerem Frieden und geleitet dich zu geistiger Heilung durch das zentrale Heilmittel der Vergebung.
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Die Bereitwilligkeit zur Vergebung
Weil´s so zentral ist nochmal: Vergebung meint im Kurs das wertungsfreie Betrachten, Übergeben und Loslassen jeglicher im eigenen Geist irrtümlich angenommener Trennungsideen mithilfe deiner INNEREN FÜHRUNG. Ebenso das Aufgeben deiner Trennungs-Projektion in Form von Schuldgedanken und -anklagen, Urteilen usw. So kommst du schrittweise dem Fernziel näher: Der nicht mit Worten beschreibbaren Einheit, Konzeptlosigkeit und Nondualität GOTTES, in der dein wahres SELBST schon immer in Liebe und Frieden weilt.
Und deine kleine Bereitwilligkeit zu diesem Geisteswandel zu inneren Frieden in dir ist dein einziges „Tun“. Sie ist eine Art bewusstes Sich-zur-Verfügung-Stellen wollen. Diesen Geisteswandel möchte das Lehrwerk Ein Kurs in Wundern begleiten, stabilisieren… und erweitern!
Kurzer Inhaltsüberblick Teil 2:
- Wir wollen in diesem zweiten Teil des Artikels die grundlegende Symbolik des Kurses von Ego und GOTT betrachten.
♦ Einerseits das Ego, das spaltende „Ego-Denksystem“: Das Denksystem von Trennung, Schuld & Angst sowie dessen vielgestaltige Projektionen nach außen.
♥ Andererseits das heilsame „Denksystem des HEILIGEN GEISTES“: Das Denksystem der Verbindung durch Innenschau, Wunder, Vergebung & Wiedererinnerung deiner QUELLE. - Weiterhin schauen wir uns an, warum stete Reflexion, Wachsamkeit und gegenseitige Unterstützung äußerst wichtig sind.
- Und ein wenig Begleitliteratur sei auch noch erwähnt.
Was symbolisiert „Ego“ in Ein Kurs in Wundern? Dualität, Trennungsglauben, Schuld, Angst, Angriff & Verteidigung!
Die Egowelt im Ein Kurs in Wundern – Veränderlich, instabil, zweideutig, gierig & voller Konflikte
Äußerlich-materieller Wachstumszwang, verwirrende Komplexität, Begierde und Haben wollen – statt spirituelles Wachstum, Einfachheit und Sein – stehen im Zentrum des Ego. An Bedingungen geknüpfte Liebe – im Ein Kurs in Wundern „besondere Liebe“ genannt – existiert als zweckgebundene Täuschung zum Loswerden von Schuld (per Projektion auf andere) sowie als Strategie zum Besänftigen der eigenen Ängste, Wünsche, Bedürfnisse, Leere-, Kleinheits- und Mangelzustände.
Was symbolisiert „GOTT“ in Ein Kurs in Wundern? Nondualität, Einheit, Frieden, Schuldlosigkeit, grenzenlose Liebe & ewige Wahrheit!
GOTT steht für den abstrakten, radikal nondualen, unbeschreibbaren Seins-Zustand vor der (scheinbaren) Abspaltung. ER hat mit unserer im Traum erdachten, illusionären und unwirklichen Welt der Wahr-Nehmung, ihrer Vorstellungen, Ideen, Konzepte und ihrer Körper nichts zu tun: Die fragmentierte Welt der Wahr-Nehmung ist nicht von IHM „gemacht“, und doch ist alles von SEINEM HEILIGEN GEIST durchdrungen! ER ist der Kommunikationskanal zu jedem Fragment, für das wir uns halten.
Schau nach innen: Erfahre die Annäherung an dein wahres SEIN ohne Spaltung & Gegenteil
GOTT ist nicht irgendwo außerhalb von dir! ER ist in deinem Geist und du bist – auch als sich getrennt wahrnehmender Geist – mitten in IHM! Nur hast du, wie die allermeisten von uns, dies vergessen! Die tiefe, anhaltende Liebe und Erfüllung, den Frieden und das Glück, welches wir in der instabilen Welt des Ego zumeist vergeblich suchen, uns aber stetig danach sehnen, hat in dieser QUELLE, die du bist, ihr wahres Zuhause. Hier liegt der wahre Ursprung deiner Suche, die tiefste Quelle all deiner Wünsche, Sehnsüchte und Bedürfnisse, die du ersatzweise in die Welt projizierst und dort zu befriedigen suchst!
Der VATER und der SOHN, der du bist, sind in Wahrheit eins, und erscheinen nur im Traum der Welt getrennt!
Reflexion, Wachsamkeit, gegenseitige Unterstützung & Literatur
Ich persönlich halte eine zumindest gelegentliche Unterstützung, Begleitung und Reflexion der eigenen „Arbeit“ mit dem Kurs und seinen geistigen Inhalten für äußerst hilfreich und sinnvoll. Idealerweise ist diese Unterstützung auch noch die Partnerin oder der Ehemann. Da hier meist die „größten“ Schuld- und Angst-Projektionen sowie Angriffs- und Verteidigungs-Strategien laufen, ist der Lernfortschritt in Partnerschaften bei steter Bereitwilligkeit zur Vergebung besonders prägnant!

Aber auch in den Begegnungen des normalen Alltags, beim Einkaufen, Autofahren, im Freundeskreis, bei Bekanntschaften oder im Arbeitsleben unter Kollegen wird es genügend Möglichkeiten geben, eigene Wertungen und Urteile zu bemerken. Diese wollen dem HEILIGEN GEIST übergeben werden, um Vergebung praktizierend einzuüben. Und dies öffnet deinen Geist immer mehr für das Wunder – für einen Geisteswandel, eine neue, wohlwollendere Sichtweise. Jeden Augenblick kannst du den Frieden deines Geistes auf diese Weise neu wählen, wenn du willst!
Heilsamer Gedankenaustausch zur Wiedererinnerung
Vor allem das Übungsbuch von Ein Kurs in Wundern mit seinen Tageslektionen hilft uns, den gewählten Kurs zu halten und mit Hindernissen besser fertig zu werden! Zusätzliche Reflexion und hilfreiche Unterstützung kann dann noch beispielsweise im Rahmen einer Ein Kurs in Wundern-Gruppe, eines Gedankenaustauschs mit Gleichgesinnten bzw. Kursstudierenden oder „Kurs-Lehrern“ sinnvoll sein. Auch Videos, Podcasts, Interviews – auf YT gibt´s da wahrlich viel mittlerweile – oder ein Seminar können die eigene geistige Arbeit begleiten, um dir immer wieder in Erinnerung zu rufen, um was es im Kursdenken denn tatsächlich geht:
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- Um das Bemerken und dein Desidentifizieren = Verlernen des spaltenden, Schuld projizierenden, Angst erzeugenden Egodenksystems und seiner destruktiven Auswirkung im eigenen Geist sowie auf der für dich sichtbaren Weltenbühne. Dies kann mit der Zeit zur Rücknahme von Schuld-, Angst- und Urteilsprojektionen führen!
- Um das Erkennen deines grundlegenden und größten Irrtums, du wärst tatsächlich von deiner QUELLE getrennt.
- Um das allmähliche Beenden deiner Selbsttäuschung über die Wirklichkeit des Ego-Traums von Besonderheit, Trennung, Schuld, Angst, Verleugnung, Projektion, Angriff, Verteidigung und Gegenangriff.
- Um „nach innen hören“ zu lernen und den Raum für Heilung zu öffnen: Den schrittweisen Aufbau einer bewussten und konstanten Beziehung zu deiner inneren Führung (im Kurs Jesus bzw. HEILIGER GEIST), welche dich deiner wahren Heimat im SELBST, im CHRISTUS bzw. im GEIST GOTTES näherbringt. Der Kurs nennt diese geistige Annäherung „heiliger Augenblick“, „wahre Wahrnehmung“, „glücklicher Traum“ oder auch „wirkliche Welt“.
- Um das Erlernen und Praktizieren des heilenden Denksystems des Vertrauens, der freundlichen Güte und der Vergebung.
- Um die Erinnerung in dir wachzurufen, dass du bereits jetzt schon Liebe, Freude, Fülle, Licht und Frieden bist.
Begleitende Literatur zu Ein Kurs in Wundern
Auch begleitende Literatur kann hier phasenweise hilfreich sein. Ich empfehle gerne anfangs hierzu „Einführung in Ein Kurs in Wundern“ und „Der Himmel hat kein Gegenteil – Die wichtigsten Fragen zu Ein Kurs in Wundern“, beides von Kenneth Wapnick, erschienen im Greuthof Verlag, Freiburg.
Im selben Verlag gibt es auch Rundbriefe und den Studienbegleiter Lichtblick, beides als Download, letzterer wird auch auf Anforderung kostenfrei postalisch zugesendet. Hier findet sich viel Material zum Schmökern und Kontemplieren. Für Anfänger im Kursdenken empfehle ich den Lichtblick Nr 1.
Letzten Endes jedoch können und dürfen Worte, Texte, Bücher, Videos und sonstige Mittel und Symbole der Welt zurücktreten, je deutlicher dein eigener Kontakt zur inneren Führung eröffnet ist und für dich erfahrbar wird! Du wirst es bemerken, wann dieser Zeitpunkt eintritt. Nur forcieren kannst und solltest du es nicht. Vertrauen, Ehrlichkeit, Sanftmut, wohlwollende Beharrlichkeit und Geduld mit sich selbst sind hierbei wesentliche Eigenschaften!
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Dies war Teil 2 einer neunteiligen Artikelreihe über Ein Kurs in Wundern,
zurück zu Teil 1 und weiter gehts hier: Teil 3 – Teil 4 – Teil 5 – Teil 6
Die Links unterhalb sind aktuell noch inaktiv, da Artikel in Überarbeitung!!!
Teil 7 TEXT – Teil 8 TEXT – Teil 9 TEXT
• Ein Kurs in Wundern® & EKIW® sind markengeschützte Begriffe der Foundation for Inner Peace, USA.
• Verwendung der Begriffe, Zitate und Bilder mit freundlicher Duldung durch den deutschen Rechteinhaber Greuthof Verlag und Vertrieb GmbH, 79100 Freiburg i.Br
• Obige Zitate aus: „Ein Kurs in Wundern“, Textbuch/Übungsbuch/Handbuch für Lehrer, Greuthof Verlag, 5. Aufl. 2001
• Weitere Literatur: „Einführung in Ein Kurs in Wundern“, Kenneth Wapnick, Greuthof Verlag, 4. Aufl. 1996
Sehr geehrter Herr Müller, ich bin seit Anfang des Jahres beim „Kurs“ mit dabei, nachdem ich einige Male auf ihn gestoßen bin und er
sich so in mein Leben „geschlichen“ hat. Ich stimme Ihrer Sicht zu. Der Kurs bringt Klarheit in
meinen christlichen Glauben. Deckt auf, wo zweitausend Jahre Ego Traditionen angehäuft haben, die die Sicht auf das Eigentliche verdecken. Ich bin also sozusagen mit dem Kurs auf Entdeckungsreise (in mehrerlei Hinsicht).
Sehr geehrter Herr Wolf, ich bin „zufällig“ auf Ihre Seite „geraten“ und bin gespannt ob oder was sich hieraus ergibt.
Herzliche Grüße Pia
Liebe Pia, heute erst habe ich Ihr Schreiben an mich bemerkt. Vielen Dank. Ich bin auf ähnliche Weise vor Jahren zu „Ein Kurs in Wundern“ gekommen. Ja, der Kurs bringt Klarheit in unseren christlichen Glauben, dessen Kern Gottes bedingungslose Liebe ist. Von dieser Mitte aus will auch die Bibel verstanden und gelesen werden, die im Laufe der Überlieferung und Dogmatisierung der Botschaft Jesu teilweise verdeckt und verschüttet wurde. Mag der Kurs mit der „offiziellen kirchlichen Lehre“ teilweise unvereinbar sein, so bringt er die Botschaft Jesu von der Liebe Gottes um so leuchtender zum Ausdruck! Hilfreich finde ich die Aussagen im Kurs, die biblische Zitate deuten und teilweise korrigieren. Die Seligpreisungen in Matthäus 5 werden durch den Kurs verständlich und nachvollziehbar. An einem weiteren Dialog mit Ihnen wäre mir gelegen. Liebe Grüße Helmut
Lieber Herr Wolf,
ich habe Ihre einführende Erläuterungen (Teil I) mit zustimmendem Interesse gelesen. Danke! Für mich selbst sind die Einsichten aus „Ein Kurs in Wundern“, die mich seit Jahren begleiten, eine Vertiefung meines christlichen Glaubens, nach der ich schon immer suchte. Kennen Sie Gesprächspartner, die den „Kurs“ wie ich als eine notwendige Aktualisierung, Vertiefung und Ergänzung des („tradionellen“) christlichen Glaubens verstehen?
Lieber Herr Müller! Freut mich, dass Ihnen mein Artikel zusagt und Resonanz weckt. Leider kann ich Ihnen bezugnehmend auf Ihre Frage jedoch nicht weiterhelfen außer mit dem Hinweis, im Netz nach einer Kurs in Wundern-Gruppe zu recherchieren. Vielleicht ist dies ja eine Möglichkeit, jemanden zu finden. Mit Grüßen aus München